GfU: florierendes Weihnachtsgeschäft mit TV-Geräten

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Die Erwartungen der Hersteller von Unterhaltungselektronik für das diesjährige Weihnachtsgeschäft haben sich bislang erfüllt, teilt die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (GfU) mit. So habe im Handel während der letzten Wochen eine erfreulich hohe Nachfrage nach CE-Produkten geherrscht. Laut GfU standen dabei die Fernsehgeräte an erster Stelle: Allein in den ersten Wochen der Adventszeit, vom 22.11. bis zum 10.12.2010, wurden insgesamt rund 660.000 TV-Geräte verkauft. Im Vergleichszeitraum des Jahres 2009 waren es noch zehn Prozent weniger.

3D-Funktionalität: trotz Aufpreis auf dem Vormarsch. (Bild: Philips)

Folgende Trends haben sich der GfU zufolge abgezeichnet: Jeder zweite verkaufte Flachbild-TV ist ein Großbildgerät mit einer Bilddiagonalen von 94 Zentimetern und mehr. Mehr als 80 Prozent der verkauften Geräte sind kompatibel zum hochauflösenden Fernsehen HDTV. Jeder achte bis dato abgesetzte Großbildfernseher mit einer Bilddiagonale von mehr als 94 Zentimetern ist ein 3D-Fernseher. Käufer sind bereit, für das 3D-Feature einen Aufpreis zu bezahlen: Für 3D-TVs im geben sie im Durchschnitt 1.500 Euro aus.

Eine größere Verbreitung genießen diejenigen Modelle, die anhand eines Internetzugangs Verbindung zu ausgesuchten Onlinediensten aufnehmen können: Bereits jedes vierte verkaufte Fernsehgerät verfügt über eine integrierte Internet-Funktionalität. Die CE-Branche erwartet in diesem Jahr ein Weihnachtsgeschäft mit einem Volumen von 7,9 Milliarden Euro. Verglichen mit dem Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um 14 Prozent. Traditionell wird rund ein Drittel des Jahresumsatzes der CE-Branche um die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel getätigt.

Dr. Rainer Hecker, Aufsichtsratsvorsitzender der GfU kommentiert die Erwartungen so: „Traditionell sind die Produkte der Consumer Electronics-Branche aufgrund ihrer innovativen Technik und ihrer attraktiven Nutzungsmöglichkeiten besonders beliebt als Geschenke. Dies wird nach heutigem Stand zu einem um mehr als vier Prozent gesteigerten Umsatz mit CE-Produkten in Deutschland auf mehr als 25 Milliarden Euro im Jahr 2010 führen.“

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