IFA 2010: Grundigs Neue mit Premium-Chassis und erneuertem TV-Menü

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Zum 65. Bestehen der Marke hat Grundig seinen ersten 3D-Fernseher, den Fine Arts LED 55 3D, auf der IFA vorgestellt. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen zwei neue Modelle aus der Fine-Arts-Serie an und stellte das neue Premium TV-Chassis Digi SX vor, das seinen Top-Modellen vorbehalten bleibt. Überarbeitet wurde außerdem die Benutzeroberfläche des „Comfort Guide“-Benutzermenüs für LED-Fernseher.

Grundigs IFA-Neuvorstellungen besitzen das gleiche Chassis wie die hier gezeigte Vision-8-Baureihe. (Bild: Grundig)

Der Zuwachs der Fine-Arts-Sparte besteht im Prinzip aus einem Modell in zwei Displaygrößen: Während der Fine Arts LED 55 S eine Bilddiagonale von 55 Zoll besitzt und mit 200 Hertz arbeitet, ist der Fine Arts LED 32 S mit einem 32-Zoll-Panel ausgerüstet, welches mit 100 Hertz funktioniert. Das größere Modell hat einen UVP von 3.199 Euro, der kleinere Fernseher kostet 1.199 Euro. Beide Geräte sollen ab Oktober verfügbar sein.

Wie Grundigs Vision-8-Serie besitzen die Neuvorstellungen LED 32/55 S ein Aluminiumgehäuse und das neue High-End-Chassis Digi SX. Die genannten Grundig-TV-Serien verfügen über einen HD-Triple-Tuner, einen CI-Plus-Schacht, USB-Aufnahmefunktion und einen HDMI-CEC-Ausgang. Außerdem an Board: zwei USB-Anschlüsse, Bildverbesserungstechnologie, ein 32-Bit-Prozessor sowie ein digitaler Audio-Ausgang und 8.000 Programmspeicherplätze.

Mit dem „Comfort Guide“ erneuert Grundig die Benutzerführung bei seinen LCD-TV-Modellen mit LED-Backlight-Technologie: Über die neu gestaltete Benutzeroberfläche können alle wichtigen Einstellungen wie Bild- und Klangregulation bis hin zur Programmierung der USB-Aufnahme vorgenommen werden. Selbsterklärende Menüstrukturen und einfache Bedienung sollen laut Hersteller im Vordergrund stehen.

Die Split-Screen-Funktion ermöglicht die simultane Anzeige des bisherigen und des neu eingestellten Wertes im direkten Vergleich. Der Comfort Guide führt durch die einzelnen Bedienschritte und erleichtert auf diese Weise auch den Umgang mit der USB-Aufnahmefunktion der Fernseher. Die Programmierung der Aufnahmen lässt sich mithilfe eines neuen EPGs vornehmen. Darüber hinaus erhält der Nutzer Auskunft über die verbleibende Restzeit auf seinem externen USB-Speichermedium.

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