Kopf-TV: Sharp ICC 4K LCD-TV ermöglicht perspektivisches Sehen

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Während 3D-Technologie den Kinderschuhen entwächst und der Geräteabsatz langsam Fahrt aufnimmt, stellt Sharp bereits die Frage: Was kommt danach? Die Antwort ist ein neuartiger TV-Ansatz, der die Wahrnehmung von Raumtiefe und Texturen verbessert.

Auf der Technikmesse Ceatec präsentieren die Japaner den Prototypen eines LCD-Bildschirms, der für realistische Bilder keine Hilfsmittel wie 3D-Brillen benötigt. Ebenso wenig setzt das 60-Zoll-Modell auf autostereoskopische Bilder.

In groben Zügen erläutert: Integrated Cognitive Creation. (Grafik: Sharp)

Stattdessen lässt eine Technologie namens ICC (Integrated Cognitive Creation), entwickelt von Sharp in Kooperation mit I-cubed , ein realistisch-perspektivisches Bild im Kopf des Zuschauers entstehen. Diese Verheißung macht selbst die implementierte 4K-Auflösung (3.840 mal 2.160 Pixel) fast zur Nebensache.

Aber eben nur fast, denn wo handelsübliche Fernseher das elektrische Signal einer Videokamera abbilden, maximiert ICC – mit vierfacher HD-Auflösung – die Panel-Performance, um anhand der Lichtinformation der Kamera einen visuellen Raum zu erschaffen. Das optische Signal verändert das Seherlebnis dergestalt, dass Zuschauer sich ins gezeigte Bild hineinversetzt fühlen.

Ein Demo-Video veranschaulicht dies: Die HD-Aufzeichnung einer 100 Meter langen Brücke, auf 4K konvertiert, soll so echt wirken als könne man sie betreten. Anders als bei einer typischen Kamera, die nur bestimmte Bereiche fokussiert, erhält der Zuschauer bei ICC die passende Auflösung für jede Perspektive. Die ersten Aquos-Geräte mit der neuen Technologie werden 2012 erwartet, vermutlich zuerst in Japan.

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