LCD-Monitore: Asustek steigt mit 2,5% in die Top Ten auf

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Asustek Computer rechnet 2010 mit einem 2,5-Prozent-Anteil am Weltmarkt für LCD-Monitore, berichtet die Digitimes. Wenn die Dezemberabsätze sich gut entwickeln, schafft das Unternehmen es nach eigenen Angaben unter die weltweit zehn größten Anbieter.

Das gute Abschneiden auf Taiwans Monitormarkt macht Asus erfolgshungrig. (Foto: Asus)

Beim Absatzziel für die Monitorsparte gibt sich der Hersteller optimistisch: Obwohl die Verkaufszahlen in den USA nicht gesteigert werden konnten und in Europa gar sanken, erwartet Asustek 2010 Stückzahlen von 3,7 Millionen. Dabei verlässt sich der Konzern auf das starke Wachstum in Asien und auf die Zugkraft etlicher neu vorgestellter Monitore, darunter auch 3D-Modelle. Aufgrund der Umstellung aufs digitale Fernsehen sei für 2011 mit guter Nachfrage in Europa zu rechnen, prognostiziert das Unternehmen, das dann mit drei Prozent bzw. 4,5 Millionen Geräten am Weltmarkt von insgesamt 160 Millionen TFTs beteiligt sein will.

In Taiwan, wo 500.000 Monitore ausgeliefert werden konnten, besetzt Asustek mit 30 Prozent Marktanteil Platz eins. Für 2011 sind 35 Prozent anvisiert, das bedeutet 600.000 von 1,7 Millionen prognostizierten LCD-Monitoren. Genau wie Acer, mit ca. 20 Prozent auf Rang zwei, profitiert der Konzern vom öffentlichen Beschaffungswesen. Der Vorteil für beide Anbieter liegt in der Fähigkeit, staatlichen Stellen unter einer Marke sowohl Desktop-PCs als auch Monitore zu liefern.

Industriebeobachtern zufolge stehen die Mitbewerber Chimei, Viewsonic und BenQ (etwa zehn Prozent) 2010 als Verlierer im Kampf um Marktanteile da. Nächstes Jahr soll starkes Engagement im LED-Bereich jedoch für ein Comeback sorgen. Chimei kann im Größenbereich von 19 bis 24 Zoll LED-beleuchtete Modelle anbieten – bei einer erwarteten Marktdurchdringung von 70 Prozent ist der Konzern in einer guten Position.

Im zweiten Halbjahr 2011 sucht Asustek auf dem Markt für Frontprojektoren ein zusätzliches Standbein. Während anfangs DLP-Beamer für den kommerziellen Sektor angeboten werden sollen, kommen in Phase zwei die Bereiche Konferenz und Heimkino hinzu.

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