LED-Backlight auch ‚down under‘ beliebt

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Im zweiten Quartal 2011 kletterte der Display-Absatz in Australien und Neuseeland um 18,4 Prozent auf 744.000 Einheiten. Dabei entfielen 88 Prozent des Absatzvolumens auf den fünften Kontinent und 11,2 Prozent auf den benachbarten Inselstaat. Marktforscher von IDC begründen den Zuwachs damit, dass sowohl Verbraucher als auch Unternehmen zum Ende des Geschäftsjahres 2010 verstärkt zu LED-beleuchteten Monitoren im Großformat gegriffen hätten.

Monitorabsatz in Australien und Neuseeland im zweiten Quartal 2011. (Quelle: IDC Monitor Tracker)

„Getragen wurde das Marktwachstum von den üblichen Einkäufen zum auslaufenden Geschäftsjahr sowie durch Ausschreibungen für Großaufträge seitens Regierung und Bankensektor“, sagt der IDC-Marktanalytiker Ivy Teoh. Die steigende Nachfrage nach mehr Bildschirmfläche, sei es in Form von Dual-View-Lösungen oder größeren Monitoren, sei ein zweiter Impuls gewesen.

Da der Preisunterschied zwischen Modellen mit LED- und CCFL-Lampen weiter schwinde, so der Experte, sei die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Endverbraucher ein Display mit LED-BLU zum Computer kaufen würden. Um ihnen den Kauf eines Bildschirms mit größerer Anzeigefläche schmackhaft zu machen, hätten die Majors kräftig an der Preisschraube gedreht.

Beim Marktanteil konnte Dell seinen Spitzenplatz vor Acer, HP, Samsung und LG verteidigen. Dominierendes Segment in Quartal zwei blieb der Markt für Standalone-TFTs, während Monitor-Bundles (zum PC) weiter rückläufig waren, da Endkunden von Desktops auf Laptops umstellen. Bis Jahresende prognostiziert IDC für Australien und Neuseeland ein Gesamtvolumen von 2,6 Millionen Bildschirmen. Außerdem sollen Großformat-TFTs Fahrt aufnehmen, da mehr Marktteilnehmer ihr Portfolio in dieser Kategorie erweitern.

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