Mai-Ergebnisse: CMI mit Umsatz- und Absatzplus, CPT jeweils im Minus

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Nach AUO und HannStar haben die ebenfalls in Taiwan beheimateten Panelhersteller Chimei Innolux Corporation (CMI) und Chunghwa Picture Tubes nun gleichfalls Umsätze und Absatzzahlen aus TFT-LCD-Geschäfts präsentiert. Trotz Mehrabsatz in beiden Panelkategorien war bei CMI nur ein monatlicher Erlöszuwachs von 0,2 Prozent drin. Das ist dem Umstand geschuldet, dass das Preisniveau für die Display-Vorstufen nach monatelangem Sinkflug im April die Talsohle erreicht hatte und im Mai nur zögerlich wieder anzog.

Für CPT brachte der Mai noch nicht den erhofften Aufschwung. (Logos: CMI, CPT)

Daher belaufen sich die ungeprüften Mai-Resultate von CMI auf 40,4 Milliarden NT-Dollar (985,15 Millionen Euro), während das Unternehmen im Vormonat einen Umsatz in Höhe von 983,09 Millionen Euro machte. Im Segment der Klein- und Mittelformat-Panel gab es eine monatliche Steigerung um 3,6 Prozent auf 30,628 Millionen Einheiten. Bei den großen Panels mit Diagonalen ab zehn Zoll konnte CMI sogar 10,3 Prozent Absatzzuwachs verzeichnen: Von 11,03 Millionen im April kletterten die Stückzahlen auf 12,165 Millionen.

Zeitgleich gab CPT bekannt, dass sich der Nettoumsatz im Monat Mai auf 5,378 Milliarden NT-Dollar (131,22 Millionen Euro) beläuft. In jährlicher Betrachtung brach der Gesamtumsatz des Unternehmens um 34,4 Prozent ein und im Vergleich zum April 2011 um 11,2 Prozent. Dabei erlöste CPT allein mit dem TFT-Geschäft rund 122 Millionen Euro, 32,8 Prozent weniger als zwölf Monate zuvor. Im April 2011 lag der Umsatz noch 11,9 Prozent höher.

Das Panelpreis-Dilemma ist nicht die einzige Ursache für CPTs mageres Mai-Ergebnis, hinzu kommt noch ein tatsächlicher Absatzrückgang. Besonders drastisch: der Absatzeinbruch im Großpanel-Segment, wo nur 1,49 Millionen Einheiten abgesetzt wurden. Ein Jahr zuvor waren es noch 35,3 Prozent mehr gewesen, 22,4 Prozent im Vormonat. Der Absatz von Panels im Klein- und Mittelformat, für Mai 2011 angegeben mit 37 Millionen, ist seit April 2011 um elf Prozent geschrumpft. Einzig das CRT-Business schaffte es mit einem Nettoumsatz von 9,15 Millionen in die Positivzone (plus 0,8 Prozent).

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