Mitsubishi bringt Advanced-Version des HC9000

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Mitsubishi Electric hat sein 3D-Flaggschiff, den Heimkinobeamer HC9000 Diamond 3D, weiterentwickelt. Neu: ein leistungsstarker Algorithmus zur Berechnung von Zwischenbildern unter 3D, das prinzipiell auf Active-Shutter und 240 Hertz basiert. Gemeinsam mit dem SXRD-Panel ermöglicht dieses Feature flüssigere und authentischere 3D-Bildfolgen in rasanten Szenen und bei schnellen Farbwechseln – aus einem vorhandenen Bild je Sekunde werden bis zu vier.

Das SXRD-Panel macht den HC9000 (A) 3D- und Full-HD-fähig – und beschleunigt die Bilddarstellung im 2D- und 3D-Betrieb. (Foto: Mitsubishi Electric)

Die LCoS-Variante SXRD ist laut cine4home eine gute Wahl, da sie mit Abstand die größte Reaktionsschnelligkeit besitzt und somit die beste Bewegtbild-Schärfe ermöglicht. Flexibel in Bezug auf Projektionstechnologie, setzte Mitsubishi anfänglich auf DLP (Texas Instruments), nahm später Full-HD-fähige 3LCD-Beamer (Epson) ins Portfolio auf und öffnete sich zuletzt im Premiumbereich der LCoS-Technologie (Sony). Während die reine Paneltechnik von ihren jeweiligen Herstellern lizenziert wurde, entwickelte man die Geräte „drum herum“ in Eigenregie.

Der Maximalkontrast des A-HC9000 beträgt 150.000:1, die Bildhelligkeit liegt bei 1.000 ANSI-Lumen. Laut Hersteller soll das 1,8fache Zoomobjektiv herkömmlichen Pendants in puncto Lichtbündelung, Farbtreue und -wiedergabe deutlich überlegen sein. Ein Spezialobjektiv lässt in Verbindung mit dem „Anamorphic Mode 3D“ die störenden schwarzen Balken unter den Tisch fallen, die sonst im Cinemascope-Format zu sehen sind – auch in 3D.

Um unterschiedliches Quellmaterial auf einen Qualitätslevel zu bringen, übernimmt ein HQV-Prozessor das Hochrechnen auf Full-HD um; Lensshift erleichtert die Installation des Bildwerfers. Der HC9000 (A) wird in Hochglanz-Schwarz oder mit weiß glänzendem Gehäuse angeboten. Sein bis dato unbekannter Preis dürfte sich am Vorgänger HC9000 orientieren (ca. 5.000 Euro).

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