Neuer Pico-Projector von 3M

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Der britischer Elektronikhersteller 3M hat seiner Modellreiche kleinformatiger Pico-Projektoren ein Update verpasst. Diese Woche zeigte das Unternehmen der Öffentlichkeit den ultra-portablen MPro150, der eine Vielzahl von Dateiformaten vom integrierten Flashspeicher aus wiedergeben kann.

127 Millimeter Bilddiagonale für unterwegs – der MPro150 (Bild: 3M).

Der Mini-Bildwerfer bringt lediglich 160 Gramm auf die Waage und ist dabei nur 12,5 Zentimeter lang. Laut Hersteller soll der MPro150 es größenmäßig mit einem Mobiltelefon aufnehmen können, und in der Lage sein, etwa zwei Stunden lang Bilder an die Wand zu werfen. In dieser Betriebsart bringt der Mini-Beamer 15 Lumen an Helligkeit.

Die Projektionen sollen zwischen acht und 50 Zoll groß sein, was für einen solchen Winzling beachtlich ist. Ein Gigabyte interner Speicher, der bei Mehrbedarf per Micro-SD-Karte mit maximal zwei Gigabyte aufgestockt werden kann, lagert die Dateiformate, die der Projektor auch versteht. Ohne Zusatzgeräte können Bitmaps und JPGs sowie MPEG4-, AMR- und H.264-Videos abgespielt werden, darüber hinaus MP3 und AAC-Dateien.

Für den Klang bei Multimediawiedergabe sorgen zwei 0,5-Watt-Lautsprecher. PDF-Dokumente und Microsoft Office-Dateien gehören auch zum Repertoire des Beamers. VGA ist seine native Auflösung, es werden aber Auflösungen bis 1.280 mal 800 Pixel unterstützt. Neben dem Kartenschacht gibt es einen Audio-Ausgang per 3,5-Millimeter-Klinke, Mini-USB 2.0, Komponenten- und Composite-Eingang sowie eine VGA-Buchse.

Die LED-Beleuchtung ist auf 20.000 Stunden Lebensdauer ausgelegt, ein Lampenwechsel entfällt damit. Die Lithium-Ionen-Akkus sind als Zubehör erhältlich, sodass die Reichweite problemlos erhöht werden kann. In Großbritannien soll der Pico-Projektor 350 Pfund kosten, einen offiziellen Erscheinungstermin gibt es allerdings noch nicht.

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