Nvidia: neue 3D-Brille dank USB-Kabel günstiger

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Wie bereits 2010 nutzt Nvidia die Computex, um die hauseigenen 3D-Vision-Produkte anzupreisen. In diesem Jahr öffnet der Grafikspezialist aus Santa Clara das Segment für 3D-Sehhilfen auch Interessenten mit limitiertem Budget: Auf Asiens größter IT-Messe wird erstmals eine kabelgebundene 3D-Brille für PCs vorgestellt, berichtet pressetext.de.

EU-Start unbekannt: Ende Juni kommt eine kabelgebundene Variante von Nvidias 3D-Brille vorerst nur in US-Stores. (Foto: Nvidia)

Mit dem Modell will das kalifornische Unternehmen Spieler und andere Anwender ansprechen, denen der Preis einer kabellosen Variante bisher zu hoch war. Die USB-Brille kommt dank Kabelanschluss ohne Akku aus und ist für 3D-Spiele oder 3D-Videos auf Youtube vorgesehen. Dabei setzt sie auf die gleiche aktive Shutter-Technologie, die in den vergangenes Jahr vorgestellten „3D-Vision“-Brillen mit Infrarottechnologie verwendet wird.

Ergo verspricht die Neuvorstellung prinzipiell das gleiche 3D-Erlebnis bei den mehr als 500 3D-Vision-kompatiblen Spieletiteln oder 3D-Videos. Einzige Einschränkung: Nutzer sich können aufgrund der Kabelverbindung nur drei Meter vom Rechner entfernen. Doch daraus macht Nvidia eine Tugend: So sei dank USB-Stromversorgung kein Akku nötig; der 3D-Brille könne daher nicht mitten in einer Spielsitzung oder während eines Films der Saft ausgehen. Zudem wird betont, dass Nutzer das Kabel leicht mit einem Extraschloss am PC sichern können, um Diebstahlsrisiken auf LAN-Parties zu minimieren.

Das schlagende Argument der Kalifornier ist letztlich der Preis von 99 US-Dollar. „Viele 3D-Fans haben auf erschwinglichere Brillen gewartet“, so Phil Eisler, General Manager für 3D-Vision bei Nvidia. Offen ist, ob der Verzicht auf Kabelfreiheit den Käufern die Preisdifferenz wert ist – das kabellose 3D-Vision-Kit kostet heute nur noch 149 Dollar. Außerdem ist es mit der Brille allein nicht getan:

Weil Anwender für 3D-Vision einen modernen PC mit potenter Geforce-Grafikkarte nebst Monitor mit 120 Hertz Bildwiederholfrequenz benötigen, scheint fraglich, ob ein Preisunterschied von 50 Dollar bei der Brille in der Praxis überhaupt ins Gewicht fällt.

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