Optoma: Fokus auf 3D-Projektoren

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Laut Branchenportal Digitimes strebt der taiwanische Beamer-Spezialist Optoma 40 Prozent Weltmarktanteil an. Dazu will das Unternehmen 2011 mehr als vier Millionen 3D-Projektoren aus eigener Herstellung ausliefern.

Trotz seines erhöhten Bekanntheitsgrades ist das 2011er Absatzziel des Beamerherstellers gewagt. (Bild/Logo: Optoma)

Obgleich die Marke laut Medienberichten im globalen Ranking zugelegt hat, vermutet man bei channelpartner.de, dass die Zahlen vom führenden DLP-Hersteller und Optoma-Mutterkonzern Coretronic stammen und in Bezug auf die 3D-Quote unrealistisch sind.

Ebenfalls infrage gestellt wir der von Optoma angepeilte Prozentsatz: 40 Punkte decken sich zwar insoweit mit Prognosen des Marktforschungsinstituts Pacific Media Associates (PMA), als dass der Projektoren-Weltmarkt heuer von 8,5 auf 10,5 Millionen Beamer wachsen soll , doch ist das nur eine Schätzung. Auch steht dieses Jahr kein sportliches Großereignis, das als Wachstumsmotor dienen könnte.

Im Hinblick auf den Start des Bildungsjahres und die Jahresendsaison hat Optoma kürzlich fünf neue 3D-Modelle vorgestellt. Der Optoma HD3300 und der Optoma HD8300 bieten Full-HD und Bewegtbildinterpolation . Der Optoma 3DS1 und der Optoma 3DW1 sind in der Lage, 2D-Content in 3D-Material zu konvertieren. Als tragbarer Mini-Bildwerfer ist der ML500 3D ein Gerät mit 3D-Unterstützung.

Neben Coretronic gehören die BenQ-Produktionstochter Qisda und die Vivitek-Mutter Delta zu den führenden Anbietern von DLP-Beamern. Als weltweit größter Hersteller von Projektoren wird Epson angesehen; das Unternehmen setzt auf selbst entwickelte 3LCD-Technologie.

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