Panelkrise: Rekordtief im Oktober

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Die Luft für die Panelhersteller wird immer dünner – 20 Monate ohne Unterbrechung dauert die Panelkrise nun schon an; der Oktober markiert einen neuen Preistiefstand. Besonders stark sind Großformat-Panels für TVs vom jüngsten Preisabfall betroffen, schreibt die Digitimes unter Berufung auf DisplaySearch. Der Verkaufspreis der TV-Panels ist teilweise niedriger als die Cashkosten der Lieferanten.

Kein Ende in Sicht: Zwanzig Monate dauert die Panelkrise jetzt schon an. (Foto: KTC)

Allein von Anfang bis Mitte Oktober sind 40/42-Zoll-Panels mit LED-Backlight um vier USD auf 269 USD gefallen. Im Segment der 32- und 37-Zoll-Displays hat sich Ähnliches vollzogen: Preisrückgang um zwei bzw. einen USD bringt die Mainstream-Kategorie auf ein Rekordtief von 125 bzw. 127 USD.

Verbilligt haben sich auch Breitbild-Monitore mit 20 und 21,X Zoll. Im Vergleich zum Vormonat haben sie zwischen durchschnittlich ein und zwei USD verloren, so DisplaySearch. Marktexperten sehen die Verbilligung als zwangsläufige Folge der geringen Nachfrage im Endverbrauchermarkt. Bei der Entwicklung neuer Monitor-Modelle sind die Hersteller entsprechend zurückhaltend.

Ganz anders sieht es bei den Kleinformat-Panels aus: LCD-Panel für Mobiltelefone konnten ihr Preisniveau im Oktober halten. Laut DisplaySearch liegt das daran, dass in wenigen Monaten neue Modelle erwartet werden.

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