Philips-TPV-Deal in trockenen Tüchern

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Wie bereits im April 2011 angekündigt. übernimmt TPV Technology die TV-Sparte von Philips. Nach einem Bericht der Digitimes haben die beiden Unternehmen eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet, die dem Monitor-Produktionspartner einen 70-Prozent-Anteil an dem Joint Venture sichert. Philips behält 30 Prozent. Für TPV hat das Joint Venture Meilenstein-Charakter auf dem Weg zum Major Player, haben doch die Eigenmarken AOC und Envision nicht das Image einer Top-Marke wie Philips.

Zufrieden mit dem Joint-Venture-Deal: Philips-CEO Frans van Houten. (Bild: Philips)

Vorbehaltlich einer Kartellfreigabe durch zuständige Behörden und der Zustimmung durch die Aktionäre soll das Geschäft Ende des ersten Quartals 2012 unter Dach und Fach sein. Der Deal sieht vor, dass das Vorsteuerergebnis von Philips im vierten Quartal mit 270 Millionen Euro negativ belastet wird – zusätzlich zu 110 Millionen Euro aus vorangegangenen Quartalen inklusive der Abfindungen in Höhe von 100 Millionen Euro.

Ebenfalls Bestandteil der Übereinkunft: Bis 2014 wendet Philips ein Werbe-Budget in Höhe von 185 Millionen Euro auf Philips-TVs an, TPV erhält weitere Gelder in Form von Darlehen. Die Markenrechte an dem von TPV kontrollierten Gemeinschaftsunternehmen treten die Niederländer ab, erhalten aber ab 2013 Lizenzgebühren von 2,2 Prozent bzw. mindestens 50 Millionen Euro pro Jahr.

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