PMA: DLP-Technik setzt sich bei Pico- und Personal-Projektoren durch

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US-Konsumenten, die vom Einzelhandel oder von Direktvermarktern (Internet und Kataloghäuser) Frontprojektoren kaufen, entscheiden sich zunehmend für kleinere, lichtschwächere Modelle. Laut Marktforschungsunternehmen Pacific Media Associates (PMA) sind mobile Bildwerfer mit weniger als 500 Lumen Helligkeit Geräte einer „Neuen Ära“. 13 Prozent aller im Januar 2011 im Einzelhandel abgesetzten Beamer haben dieser Kategorie angehört – mehr als doppelt so viele wie nur zwei Jahre zuvor.

Klein, aber oho: Beim US-Gesamtabsatz rangierte der Optoma PK-301 im Januar auf Platz sechs. (Foto: Optoma)

PMA-Chef William Coggshall stellt einen Zusammenhang zur verwendeten Lichtschalter-Technik her: „Weil Texas Instruments‘ DLP-Technologie sich besonders gut für kleine Projektoren eignet, steht das Wachstum in der „Neue Ära“-Kategorie in engem Zusammenhang zum Zuwachs bei DLP-Beamern bis 500 Lumen.“ Von 13 Prozent, die im Januar auf die neue Bildwerfer-Kategorie entfallen seien, hätten acht Prozent DLP-Technik beherbergt, und nur 1,5 Prozent LCoS-Technologie, so der Experte.

Eins der wichtigsten Segmente innerhalb der „Neue Ära“-Sparte sind PMA zufolge Pico-Projektoren – batteriebetriebene Modelle mit einem typischen Gewicht von bis zu 250 Gramm. Die zweite Kategorie, maximal 900 Gramm schwere persönliche Begleiter, würden im Gegensatz zu den Picos über „Power Bricks“, also Netzteile oder Kombi-Sätze aus Trafo und Akku, mit Strom versorgt.

Aufgrund ihrer hohen Mobilität stoßen die Pico-Projektoren auf großes Interesse, stellte Coggshall fest. So groß, dass es beim Straßenpreis zu absurden Verhältnissen kommt. Das meistverkaufte Pico-Modell, Optomas 50-Lumen-WVGA-Beamer PK-301, ist genauso teuer wie Viewsonics Bestseller PJD5122, ein Standard-Bildwerfer mit 2.700 Lumen und SVGA-Auflösung.

In der Kategorie der persönlichen Begleiter hätten sich SVGA-Modelle bis 200 Lumen Lichtleistung für Straßenpreise von 395 bis 590 US-Dollar gefunden, konstatierte Cogshall. Größere SVGA-Beamer mit 2.500 bis 2.700 Lumen seien bereits in der Preisklasse von 364 bis 534 US-Dollar zu finden gewesen. Seine Schlussfolgerung: „Käufer sind bereit, für kompakte Modelle mehr auszugeben.“ Auch die Hersteller schielen auf die Kompakt-Kategorie – schließlich landete der Optoma PK-301 beim Gesamtverkaufs-Ranking auf Platz sechs.

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