PMA: Wachstumsrate des Pico-Markts auch in H1/2011 hoch

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Laut Pacific Media Associates (PMA) hat sich der Weltmarkt für Pico-Projektoren in der ersten Jahreshälfte 2011 verdreifacht. Lag das Volumen der Hosentaschen-Beamer im Vergleichszeitraum 2010 noch bei 270.000 Geräten, sind die Stückzahlen in diesem Jahr auf 830.000 angestiegen.

Power-Pico: Der PK301 von Optoma soll im Netzbetrieb fünfmal heller sein als ein herkömmlicher Mini-Bildwerfer. (Foto: Optoma)

Die von den Marktforschern untersuchte Pico-Kategorie umfasst alle Modelle, die einzig oder optional per Akku betrieben werden, unabhängig davon, ob es sich um Stand-alone-Einheiten handelt oder die Beamer-Objektive in andere portable Geräte integriert sind (embedded). Als am schnellsten wachsendes Segment sind die New-Era-Projektoren im Untersuchungsfokus der Experten.

„Im letzten Jahr erbrachte unsere Umfrage eine Fülle von Erkenntnissen über den Pico-Projektor-Markt, die nirgendwo sonst zur Verfügung stehn“, sagte PMA-Chef Dr. William Coggshall. Beispielsweise hätten die Befragten aus den Reihen der Hersteller 2010 dramatische Verbesserungen der Durchschnittshelligkeit erwartet.

Laut Coggshall waren für das Jahr 2012 35 Lumen angegeben worden, für 2014 gar mehr als 47 Lumen. Auch hätten die Umfrageteilnehmer eine beträchtliche Steigerung der Auflösung antizipiert: Den Ergebnissen nach sollen 80% aller non-embedded Picos bis zum Jahr 2014 voraussichtlich WVGA besitzen, 32 Prozent davon sogar 720p oder 1080p.

Während Pico-Hersteller die Beamer bevorzugt bei zahlungswilligen Geschäftskunden sehen würden, die hohe Summen für Profi-Geräte berappen würden, gehen sie davon aus, dass 2012 58 Prozent der Zwerglichtwerfer an Privatkunden verkauft werden, Tendenz steigend. Coggshall gibt an, dass die Umfrageteilnehmer die Anwendungsszenarien Präsentationen (23%) und Live-TV/Video (25%) 2014 beinahe gleichauf sehen.

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