Projektormarkt: Jahreswachstum von 13 Prozent

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Um 13 Prozent hat der globale Markt für Frontprojektoren seit dem ersten Quartal 2010 in jährlicher Betrachtung zugelegt, sagen die Marktforscher von Pacific Media Associates (PMA). Die Experten unterteilen die Bildwerfer-Industrie nach ihrer Lichtstärke in drei Segmente, die jeweils mit einer definierten Käufergruppe und typischen Anwendungen verknüpft sind.

Modelle aus dem Wachstums-Segment der (Ultra-)Nahdistanz-Modelle ermöglichen u.a. horizontale Projektionen. (Bilder: Epson)

New-Era-Modelle (Neue Ära), also Mini- und Pico-Projektoren, besitzen nur 500 Lumen Helligkeit, Mainstream-Beamer fürs Heimkino und den Bildungssektor reichen von 500 bis 4.999 Lumen und Premium-Geräte für unterschiedliche professionelle Zwecke sind oberhalb der 5.000-Lumen-Grenze angesiedelt.

Ihre in Quartal eins gemessenen – sehr verschiedenen – jährlichen Zuwachsraten spiegeln die entsprechende Größe wider, respektive das Alter des jeweiligen Segments seit Markteintritt. Die jüngste und umsatzschwächste Kategorie, Neue Ära, zeigte eine Wachstumsquote von beeindruckenden 95 Prozent. Nur drei Prozent Zuwachs verzeichnete das Mainstream-Segment, die Premium-Projektoren lagen mit 29 Prozent in der Mitte.

Obschon die Mainstream-Kategorie in ihrer Gesamtheit nur langsam wuchs, gab es beträchtliche Veränderungen im Produktmix innerhalb der Gruppe. Laut PMA-Chef William Coggshall stellen die Nahdistanz-Projektoren (eingerechnet die interaktiven Modelle), intensiv eingesetzt im Bildungssektor, die interessanteste Gruppe dar. „Und innerhalb der Weitwinkel-Kategorie haben Ultra-Nahdistanz-Geräte, also Projektoren mit einem Projektionsverhältnis von weniger als 0,38, zahlenmäßig am stärksten zugenommen. Seit Quartal eins 2010 hat das Segment bis Ende März 2011 seinen Marktanteil verdoppelt“, so Coggshall.

In der Mainstream-Range stechen vor allem die WXGA-Breitbild-Modelle heraus – charakterisiert durch 16:9-Format und eine Auflösung von 1.280 mal 800 Pixel. Diese Kategorie hat sich von weniger als zehn Prozent auf 13,5 Prozent gemausert. Coggshall zufolge ist das für einen Bereich, in dem Veränderungen nur langsam stattfinden, ein bedeutsamer Wechsel. „Er ging ganz klar auf Kosten der traditionellen 4:3-Modelle mit SVGA- und XGA-Auflösung.“ Die erhöhte Bildpunkt-Anzahl verbessere das Seherlebnis der Nutzer, während die Hersteller von höheren Verkaufspreisen profitierten.

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