Taiwan: Projektoren-Absatz in Quartal eins rückläufig

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Der Absatz von Bildwerfern auf dem taiwanischen Markt ging seit Quartal vier 2010 um 28,8 Prozent auf 21,637 Einheiten zurück, berichtet die Digitimes. Marktforscher von IDC Asia/Pacific haben auch in jährlicher Betrachtung ein Verkaufsdefizit von 16,7 Prozent festgestellt.

Hofft im Mai auf Absatzsteigerung – der taiwanische DLP-Anbieter Coretronic. (Bilder: Coretronic)

Die größte Gruppe aller zwischen Januar und März 2011 verkauften Modelle waren Geräte mit XGA-Auflösung; ihr Anteil liegt bei 70 Prozent. 64 Prozent der abgesetzten Beamer verfügten über Helligkeitswerte zwischen 2.500 und 3.999 Lumen. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) gingen für 20.000 bis 50.000 NT-Dollar (etwa 488 bis 1.219 Euro) über den Ladentisch.

Mit 20,7 Prozent erzielte Seiko Epson den höchsten Marktanteil; die vier Verfolger heißen Optoma, Sanyo, NEC und Panasonic. Zusammengenommen hatten die größten fünf Projektoren-Anbieter Taiwans einen Marktanteil von 64 Prozent. Im verkaufsträchtigen vierten Quartal 2010 hatte er Anteil noch fünf Prozent höher gelegen.

Beim einheimischen DLP-Projektor-Anbieter Coretronic setzt sich der Trend aus dem ersten Quartal auch im April fort. Wie der Beamer- und BLU-Hersteller gestern verlauten ließ, ist das konsolidierte Umsatzergebnis seit März um 35,11 Prozent auf 5,7 Milliarden NT-Dollar (138,81 Millionen Euro) geschrumpft. Auch im Jahresvergleich ist der Konzernumsatz um 31,86 Prozent geringer ausgefallen. Der kombinierte, von Januar bis April erzielte Umsatz ist im Vergleich zu 2010 um 0,92 Prozent auf 26,367 Milliarden NT-Dollar (642,11 Millionen) gesunken.

Im April verkaufte Coretronic 98.000 DLP-Beamer im Wert von 32,145 Millionen Euro; während der ersten vier Monate des Jahres erlöste das Unternehmen 124,93 Millionen Euro mit 395.000 Geräten. Im Mai rechnet der Hersteller mit einem Zuwachs des DLP-Absatzvolumens von mindestens zehn Prozent.

Coretronics zweiter Geschäftszweig, Backlight Units (BLUs), erbrachte im April mit einem Volumen von 5,23 Millionen Umsatzerlöse von 83,36 Millionen Euro, wohingegen von Januar bis April 21,79 Millionen Einheiten im Wert von 417,54 Millionen Euro verkauft wurden.

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