Samsung stellt 70 Zoll großen 3D-Fernseher mit UD-Auflösung vor

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Samsung , Weltmarktführer bei Flachbild-TVs mit Sitz in Südkorea, hat während der Flat-Panel-Display-Messe FPD International 2010 einen neuen 3D-Fernseher in Übergröße vorgestellt. Das mit einem LCD-Display ausgestattete Gerät kommt im 70-Zoll-Format mit einer Bilddiagonale von 1,78 Meter daher. Am Rennen um den größten 3D-Fernseher der Welt ist auch die Konkurrenz in Gestalt von LG, AUO und Mitsubishi beteiligt.

Samsungs namenloser Riese beherrscht die Ultra-Definition-Auflösung mit 3.840 x 2.160 Pixeln. (Foto: Samsung)

Die zur Verfügung stehende Bildschirmfläche nutzt der Hersteller, um gleich die doppelte Full-HD-Auflösung zu realisieren. Die sogenannte UD-Auflösung (Ultra Definition) arbeitet mit 3.840 mal 2.160 Bildpunkten, was mehr als acht Millionen Pixeln entspricht. Die Bildfrequenz von 240 Hertz dient der flimmerfreien Darstellung räumlicher Inhalte. Flüssige Bewegungen im 3D-Modus soll auch die mit neuartigen Oxid-TFT-Halbleitern ausgestattete Elektronik garantieren – nicht umsonst bezeichnet der Hersteller die Technologie als „High-Speed-Silikon“.

Auch bei der neuen Generation funktioniert das räumliche Sehen nur im Zusammenspiel mit einer aktiven 3D-Shutterbrille. Im Gegensatz zu AUOs FPD-Neuvorstellung trägt das neue Flaggschiff der Südkoreaner weniger den Charakter eines Prototyps. Neben dem 70-Zoll-Boliden wurde auch ein 55-Zoll-Modell vorgestellt; Samsung nannte jedoch weder einen Markteinführungstermin noch einen Verkaufspreis. Außerdem haben die hochauflösenden TVs derzeit noch keine offizielle Bezeichnung.

Das hinderte Samsung nicht daran, schon die nächste Generation in Aussicht zu stellen: Die Oxid-Halbleiter sollen in der zweiten Stufe eine Bildwiederholfrequenz von 480 Hertz möglich machen. Auch die Auflösung wird im Zuge dessen hochgeschraubt, und zwar auf die vierfache Full-HD-Auflösung.

Samsungs südkoreanischer Mitbewerber LG Electronics hatte zu Beginn des Monats einen noch größeren 3D-TV vorgestellt. Der 72-Zöller namens 72LEX9 löst allerdings lediglich mit 1.920 mal 1.080 Pixeln auf. LG hat zwar ebenfalls ein Modell mit Ultra-Definition-Auflösung konzipiert, das sogar eine Bilddiagonale von 82 Zoll aufweist, aber dieses Gerät soll augenscheinlich nicht in Serie gehen

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