Sapphire Pico-Projektor 101 – Grafikkartenprofi geht mit Winzling fremd

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Nachdem Grafikkartenspezialist Sapphire sich 2008 bereits im Monitor- und TV-Bereich versucht hat, steigt der Elektronikhersteller nun in das Geschäft mit Picoprojektoren ein. In einer Pressemitteilung stellt das Unternehmen mit Sitz in Hongkong seinen ersten Beamer-Winzling als „Mini Projector 101“ vor.

Der Sapphire-Pico-Projector ist ein Hand-Beamer für Präsentationen, der aufgrund äußerst geringer Abmessungen (116 x 50 x 18 Millimeter) natürlich gewissen Einschränkungen unterliegt. Das Akku-betriebene Gerät passt in jede Hosentasche und ist bis zu einer maximalen Laufzeit von 120 Minuten ausgelegt. Laut Sapphire sind etwa 100 Minuten absolut realistisch, immerhin besitzt der Kleinstbeamer einen 1200-mAh-Akku und verbraucht höchstens 4,75 Watt.

Der 103-Gramm-Bildwerfer soll Diagonalen von sieben Zoll bis 65 Zoll (rund 165 cm) an die Wand werfen können. Auf seiner Website weist der Hersteller darauf hin, dass bis zur Projektionsgröße von 35 Zoll eine sehr gute Darstellung möglich ist. Signale von PCs, Notebooks und Foto- und Videokameras kann der Mini-Projektor 101 verarbeiten, via Adapter können auch Inhalte von iPod bzw. iPhone sowie von einem Dutzend Nokiatelefonen projiziert werden.

Die native Auflösung des Projektors beträgt 640 mal 480 Pixel, die Multichip-LED-betriebene Lampe soll rund 20.000 Stunden Betriebsdauer gewährleisten. Sie ist mit 14 Lumen Leuchtkraft spezifiziert, was den 101 laut Sapphire auch Tageslicht-tauglich macht. Allerdings sei der Lichteinfall ein Kriterium, auf welches geachtet werden müsse. In sehr hell beleuchteten Räumen soll die Darstellung sehr leiden. In abgedunkelten Räumen gäbe es allerdings keine Probleme, so der Hersteller. Angesichts eines Kontrastverhältnisses von 200:1 erscheint das durchaus glaubwürdig.

Zum Lieferumfang des 4:3-Geräts gehören neben einem Linsenschutz ein variabler, höhenverstellbarer Dreibein-Standfuß sowie ein Ladegerät. Zu Preisen und Verfügbarkeit nannte Sapphire noch keine Details. Gerüchtehalber verlautete, dass der Endpreis bei deutlich weniger als 300 Euro liegen könnte.

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