Sony stellt Google-TV-Modelle offiziell vor

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In dieser Woche hat Sony die ersten Modelle seiner Google-TV-Serie vorgestellt. Die Japaner haben vor, für Googles Internetservice einen „Internet TV“-LCD-Fernseher in vier verschiedenen Bildgrößen herauszubringen, flankiert von einem Blu-ray-Player. Die neuen Heimelektronikgeräte holen per „Google TV“ das Internet auf den Fernsehbildschirm. Über ein optionales Steuergerät, eine Kombination aus Tastatur und Maus, sollen Anwender sowohl im Netz als auch im TV-Programm stöbern können.

Auf dem Google-TV-Event diese Woche zeigte Sony erstmals live seinen neuen Internet-Fernseher. (Bild: Sony)

Gleichzeitig zum laufenden Fernsehprogramm können Zuschauer dank der WLAN-Anbindung des „Sony Internet TV powered by Google TV“ mit dem Fernseher im Internet surfen. Inhalte aus dem Netz oder die durchs iPhone populär gewordenen Apps sollen sich parallel zum TV-Geschehen auf dem Bildschirm anzeigen lassen. Der von Sony schon auf der IFA in Berlin vorgestellte Video-on-Demand-Dienst „Qriocity“ erweitert das Angebotsspektrum; Kunden dürfen zum Marktstart auch auf diese virtuelle Videothek zugreifen.

Während anfangs vorinstallierte Mini-Programme von Kooperationspartnern wie Napster, CNBC, Netflix, Youtube oder Twitter zur Verfügung stehen, soll ab 2011 auch der Zugriff auf die zahlreichen Apps auf Googles Softwareplattform Android Market möglich sein.

Hardwareseitig bieten die Japaner den „Sony Internet TV powered by Google TV“ als NSX-Serie an. Die Bilddiagonalen reichen zuerst von 24 über 32 und 40 bis hin zu 46 Zoll. Das Full-HD-Display bietet 1080p-Auflösung wird von einer LED-BLU in Edge-type-Bauweise beleuchtet. Ein genügsamer Atomprozessor von Intel übernimmt alle Rechenaufgaben, während Betriebssystem und Internetsoftware von Google stammen. Der Suchmaschinenanbieter stellt seine Plattform als Systemgrundlage zur Verfügung, während der Chrome-Browser der Begleiter ins World Wide Web ist.

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