Taiwans zweite Riege: kein guter April für CPT und HannStar

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Auch bei den kleineren Panellieferanten Chunghwa Picture Tubes (CPT) und HannStar brachte der April nicht die erhoffte Besserung, weder beim Umsatz noch bei den Absatzzahlen. Laut CPT liegt der konsolidierte Nettoumsatz für den Monat bei 6,055 Milliarden NT-Dollar (etwa 148.835 Millionen Euro). Die Einbußen im Vergleich zu März bzw. zum Vorjahr betragen 4,9 und 21,4 Prozent. Hier bekommt der Panelspezialist die Auswirkungen der Preiserosion zu spüren.

In der Schieflage – die Absatz- und Erlössituation bei CPT und HannStar. (Logos: Hersteller, Bild: Changhong)

Unkonsolidiert meldet CPT circa 136.127 Millionen Euro, 1,6 und 21,7 Prozent beträgt jeweils die Einbuße im Vergleich zum März 2011 bzw. zum April 2010. Kumuliert nahm der Umsatz der ersten vier Monate des Jahres um 19,37 Prozent auf 501,04 Millionen ab. Gesondert betrachtet, schrumpfte der Nettoumsatz im TFT-Geschäft seit Ende des ersten Quartals um fünf Prozent auf schätzungsweise 139.666 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte CPT 17,1 Prozent mehr erzielt.

Im Segment der großen Panel verkaufte CPT im April 1,92 Millionen Einheiten – 11,5 Prozent weniger als im März und 8,2 weniger als im gleichen Monat des Vorjahres. Hingegen schnellten die Verkaufszahlen von kleinen und mittelgroßen Panels um 16,8 Prozent auf 41,574 Millionen hoch – ein Unternehmensrekord. Das CRT-Geschäft erlöste nach einem leichten Rückgang um 3,4 Prozent etwa 9,14 Millionen Euro.

HannStar meldet ein 10,36-prozentiges Plus seines Nettoumsatzes, der somit im April bei 95,79 Millionen Euro landet. Im Vergleich zu April 2010 wurde allerdings ein Minus von rund 33 Prozent festgestellt. Gewaltig ist der Umsatzrückgang im Tertial: Im Vergleich zum Zeitraum von Januar bis April 2010 erlöste HannStar 29,36 Prozent weniger, der 2011er Umsatz steht bei 354,67 Milliarden Euro. Gemischt ist das Absatz-Ergebnis: Bei den Großpanels ein Plus von 1,7 Prozent auf 303.000 Einheiten, Panel unter neun Zoll rutschen bei den Stückzahlen um 14,7 Prozent auf 32,54 Millionen ab.

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