THX-Zertifizierung gefällig? 3D Performance Clinic checkt Zuschauer

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Mit dem 3D-Konsum ist es so eine Sache: Die Kehrseite der Immersion, dem völligen Eintauchen in die künstliche Tiefenebene, äußert sich in unwillkommenen Nebenwirkungen. Mancher leidet unter verschwommener Sicht und Schwindel, andere beklagen Übelkeit und Kopfschmerzen.

Entstanden ist die Klinik als Gemeinschaftsprojekt von THX und dem Pacific University’s College of Optometry. (Foto: Pacific University Oregon)

Zum Glück ist Abhilfe in Sicht: Heute öffnet ein Kompetenzzentrum für dreidimensionales Sehen seine Pforten. Wer um seine Augen bangt, kann sich in der neuen 3D Performance Clinic in Beaverton, Oregon, durchchecken lassen.

Eine gewöhnliche Klinik, selbst eine optometrische, sieht anders aus: Im Inneren der EyeClinic befindet sich ein hervorragend ausgestattetes 3D-Kino, das über eine ganze Reihe THX-zertifizierter Geräte verfügt. Zum 40.000 USD teuren Equipment gehören unter anderem ein 50-Zoll-3D-Plasma-Display von LG , ein 3D-Projektor von JVC in Kombination mit einer automatisierten Studio-Tek-Leinwand von Stewart Atlantic. Siebenkanalton wird von Technology Systems beigesteuert; Receiver bzw. Blu-ray-Player von Onkyo dienen als Signalquellen.

Während Patienten sich dem 3D-Genuss hingeben können, ermitteln die Mitarbeiter der Pacific EyeClinic die Leistungsfähigkeit ihrer Augen. Anhand der Messergebnisse können Schwächen beim 3D-Sehen diagnostiziert und behandelt werden. Letztlich möchte man auch die Unterhaltungs- und CE-Industrie gegenüber Gesundheitsrisiken von 3D sensibilisieren und zur Verbesserung von Inhalten und Produkten beitragen.

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