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TESTBERICHT: BenQ Joybee GP1

Einleitung

The next generation: Benq hat mit dem Joybee GP1 einen auf DLP (Digital Light Processing) basierenden LED-Beamer auf den Markt gebracht, der im PRAD-Test zeigen soll, ob er das Zeug zum Publikumsliebling hat.

Der erste Eindruck

Klein und kompakt ist es, das Schmuckstück aus dem Hause Benq. Wir nehmen den edel anmutenden Winzling mit seinem glänzenden schwarzen Oberteil und dem weißen Gehäuse aus seiner stabilen Verpackung. Mittig an der Oberseite befindet sich ein rundes Sensorfeld mit insgesamt neun Sensoren. Mittig platziert, mit großem Logo: der Ein/Aus-Sensor.

Wirklich hübsch und äußerst klein: der BenQ GP1.

Das vorliegende Testmodell kam in einer schmucklosen Pappverpackung mit ein paar netten Aufdrucken an. Zum schicken Designeroutfit, das Benq dem Gerät verpasst hat, will diese Hülle nicht so recht passen.

Zubehör

In der Verpackung findet sich neben dem Gerät noch eine kleine Tasche, eine Fernbedienung, ein riesiges Netzteil, das dazugehörige Stromkabel und ein Adapterkabel mit Flachstecker für VGA-Anschlüsse und Cinch-Buchsen. Zusätzlich gibt es neben dem obligaten "Quick Start Guide" als interessante Beilage den "Arcsoft MediaConverter" in der aktuellen Version 3.0.

Schlicht und funktional: die Tasche für den BenQ GP1.

Anschlüsse

Das Gerät hat vier Steckplätze: die Stromversorgung, einen Audioausgang, einen USB-Stecker für USB-Sticks und eine Buchse für den Flachstecker des Adapterkabels (VGA, Cinch).

Vorbereitung

Nach dem Anschluss an die Stromversorgung blinkt das Ein/Aus-Sensorfeld in sanftem Blau erwartungsvoll vor sich hin. Ein kurzes Antippen mit dem Zeigefinger - und Augenblicke später springt das Gerät an. Ein kleiner Lüfter summt unmerklich, aber stetig vor sich hin. Nach einigen Minuten Betrieb schaltet der Lüfter dann einen Zahn zu und macht sich in leiser Umgebung durchaus bemerkbar.

Schnell noch das vorerst unscharfe Bild per Fokushebel mechanisch justieren und dann kann es auch schon losgehen.

Bilder ansehen über USB

Über das beleuchtete Sensorfeld wählt man einfach zwischen den Eingängen den richtigen aus ("Source"). Die Bestätigung einer Auswahl erfolgt nicht, wie vielleicht unbedarfte Benutzer annehmen könnten, mit dem riesigen, mittig platzierten Button, sondern über ein Feld rechts unten ("Mode/Enter"). Nach dem ersten versehentlichen Ausschalten des Gerätes haben wir uns diese Spezialität der User-Interfaces gemerkt und weiter geht es. Mit einem Datenstick am USB-Eingang kann man nun die darauf gespeicherten Bilder (im JPG-Format) ansehen. Dabei entdeckt man das erste begrüßungswürdige Feature - das Drehen von Bildern geht einfach und blitzschnell. Einfach "links" oder "rechts" drücken und schon dreht sich das Bild rasant in die gewünschte Lage. Benq hat da an der CPU-Performance wirklich nicht gespart. Ein Pausieren der Diashow ist möglich ("Mode/Enter"); Einzelbildweiterschaltung erfolgt via Sensor für "oben" bzw. "unten".

Da man heute Bilder aber zuerst auf SD-Karte oder auch auf Compact-Flash-Karten hat, ist die Frage: wie diese Bilder möglichst rasch an die Wand werfen? Im Test gelang das ohne Umweg über den Computer nicht zufriedenstellend. Ein Cardreader (= viele Card-Slots) wird nicht erkannt. Auch die verwendeten Kameras Fuji F40fd und Canon EOS 5D versagen den Dienst, wenn Sie direkt an den USB-Port des Beamers angeschlossen werden. Einzig ein CF-USB-Adapterstecker (ein einziger Card-Slot) funktionierte.

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