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TESTBERICHT: Packard Bell Maestro 220Wdv Teil 8


Bei abgedunkeltem Raum und ohne störende Lichtquelle ist im Betrieb praktisch keine Spieglung mehr erkennbar.

Der Maestro 220Wdv sollte daher möglichst so aufgestellt werden, dass keine intensive Lichtquelle seitlich, oben, unten oder von vorne auf die Panelfläche strahlt. Wir raten aus diesem Grund zu einer indirekten Beleuchtung, z.B. einer hinter dem TFT platzierten Lampe, die die Wand anstrahlt

Das verwendete TN-Panel bietet laut Packard Bell ein maximales Kontrastverhältnis von 700:1. Da die Hersteller den Kontrast unter optimalen Bedingungen ermitteln, liegt der tatsächlich erreichbare Kontrastwert in der Praxis deutlich niedriger. Der Maestro 220Wdv erreicht unter normalen Lichtbedingungen noch einen guten Schwarzwert.

Die maximale Helligkeit des Monitors wird von Packard Bell mit 300 Candela pro Quadratmeter angegeben. Bei unseren Messungen ergaben sich minimal 31 cd/m² und maximal 272 cd/m². Die Herstellerangabe wird also leicht verfehlt.

Bei der Ausleuchtung zeigt der Maestro 220Wdv Schwächen. Besonders am oberen, unteren und linken Rand sind deutliche Lichtstreifen sichtbar. Wir möchten allerdings darauf hinweisen, dass die Ausleuchtung von TFT-Monitoren immer einer gewissen Serienstreuung unterliegt.

Ausleuchtung im abgedunkelten Raum (Helligkeitseinstellung 50 %).

Wir haben die Helligkeitsverteilung über die gesamte Anzeigefläche an 15 Messpunkten ermittelt. Der Richtwert für die Helligkeit liegt dabei im Zentrum und es werden die Abweichungen zum Richtwert ermittelt.

Gemessene Helligkeitsverteilung des Packard Bell Maestro 220Wdv.

Die Helligkeit ist auf der linken Anzeigefläche niedriger als auf der rechten. Mit 108 cd/m² befindet sich die größte Abweichung in der linken oberen Ecke; das entspricht nur 77,1 % des Richtwerts von 140 cd/m². In der Praxis sieht die Ausleuchtung nicht ganz so schlecht aus, wie es die Zahlen vermuten lassen. Für ein zufriedenstellendes Ergebnis reicht es aber nicht mehr.

Der Blickwinkel des Packard Bell Maestro 220Wdv soll laut Hersteller horizontal 170 Grad und vertikal 160 Grad betragen und das bei einem 10:1 Kontrastverhältnis. Damit wäre das verbaute TN-Panel wohl das derzeit beste auf dem Markt, könnte es denn diese Angaben auch halten.

In der Praxis ist dies erwartungsgemäß nicht der Fall. Das Panel zeigt schon bei einem Blickwinkel von ca. 150 Grad deutliche Farb- und Helligkeitsveränderungen, was die folgenden Bilder auch zeigen

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