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TESTBERICHT: Yuraku YV24WBH1 (MVA) Teil 9


DVD und Video

Obwohl die Anschlussvielfalt eher gering ausfällt bietet der Monitor mit seinem DVI-D Eingang, der HDCP unterstützt und einem VGA Anschluss, dem Käufer die Möglichkeit Spielekonsolen, wie auch HD- bzw. Blu-ray Player anzuschließen. Allerdings begrenzt die Bilddiagonale natürlich den Sitzabstand, mehr als 1,5 m sollten es nicht sein.

In der Standardeinstellung mit entsprechender Helligkeit ist die subjektive Bildqualität durchaus ansprechend.

Bei schnellen Szenen kommt dem Display die niedrige Reaktionszeit zu Gute, so dass keine Schlierenbildung bei langsamen oder schnellen Kameraschwenks erkennbar wird. Auch der relativ weite Blickwinkel lässt die Farben bei leicht seitlicher Ansicht nicht verblassen.

SD-Medien werden auf dem Bildschirm ebenfalls angemessen dargestellt. Allerdings leidet die Schärfe unter der hohen nativen Auflösung. Zudem ist ein leichtes Rauschen zu erkennen. Aus einem ausreichenden Abstand bereiten aber auch DVDs Freude.

Die hier dokumentierten positiven Eindrücke können aber nur in der Werkseinstellung mit entsprechend hoher Helligkeit erzielt werden. Wobei die Helligkeit bei einem gewissen Abstand sicherlich keine Probleme bereiten sollte.

Fazit

Es gibt das Sprichwort: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Sinngemäß könnte man für unseren Test ableiten: Ein MVA-Panel macht noch lange keinen guten Monitor.

Eingangs stellten wir die Frage, ob der Yuraku YV24WBH1 unser Labor rocken wird, wie es der Werbeslogan verspricht, oder sich das Gerät als platzende Seifenblase entpuppt. In diesem Fall platzt der Traum von einem günstigen Monitor mit MVA-Panel jedoch offensichtlich.

Prinzipiell kann man es auf einen Punkt bringen: Wer an diesem Monitor ein subjektiv einwandfreies Bild erhalten möchte, darf weder am Kontrast noch an den Helligkeitswerten großartig drehen. Leider disqualifiziert sich der Yuraku dann aufgrund seiner Grundhelligkeit von 430 cd/m² völlig.

Aber auch bei der Verarbeitungsqualität, dem OSD-Bedienkonzept und bei der Interpolation leistet sich der Monitor Patzer und kann nicht überzeugen. Unter ergonomischen Gesichtspunkten  kocht der Yuraku YV24WBH1 leider auch nur auf Sparflamme.

Auch wenn die Bildaufbauzeit, der geringe Input-Lag von einem Frame pro Sekunde, sowie die subjektive gute Darstellung im Bereich DVD und Video positiv anzumerken sind, kann das Gesamtresultat dadurch nicht verbessert werden.

Der Monitor ist mit seinem MVA-Panel sicherlich günstig, aber das geht eben auch zu Lasten der Qualität und damit relativiert sich dieser offensichtliche Vorteil.

Gesamturteil: AUSREICHEND

Technische Spezifikationen: Yuraku YV24WBH1

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