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TESTBERICHT: AOC i2353Fh Teil 4


Für den PC-Betrieb liegt der nutzbare Helligkeitsbereich sehr günstig. Der unterste Wert von rund 70 cd/m² kann in sehr dunklen Räumen gelegentlich nützlich sein, der Maximalwert von 223 cd/m² bietet genügend Reserven in einer hellen Umgebung. Für Filme und Fotos in taghellen Räumen wird man sich allerdings noch etwas mehr Leuchtkraft wünschen.

Die gemessenen Schwarzwerte sind dagegen enttäuschend, bei maximaler Helligkeitseinstellung messen wir fast 1,0 cd/m². Der daraus errechnete Kontrastwert von nur 225:1 bleibt ganz erheblich hinter der Herstellerangabe von 1000:1 zurück.

Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität

Messwerte des weißen Testbilds; links: Helligkeitsverteilung, rechts: Farbhomogenität.

Bei der Helligkeitsverteilung wird ein guter Durchschnittswert von 93 Prozent erreicht. Drei der äußeren Ecken liegen rund 10 Prozent unter dem Wert in Bildschirmmitte. Die Sichtbarkeitsgrenze von 20 Prozent wird an keiner Stelle erreicht.

Die farbliche Homogenität fällt nicht so gut aus. Unsere Messung ergibt ein mittleres deltaC von 2,9, im gesamten oberen Drittel finden wir hohe Werte zwischen 4,3 und 5,2. Auch subjektiv betrachtet fallen die Farbveränderungen im oberen Bildschirmbereich schon auf.

Blickwinkel

Horizontale und vertikale Blickwinkel.

Das Foto zeigt die Darstellung des i2353Fh bei horizontalen Blickwinkeln von +/- 75 Grad und in der Vertikalen von +60 und -45 Grad. Seitlich bleiben die Farben sehr stabil, lediglich Blau verliert mit zunehmendem Blickwinkel proportional mehr an Helligkeit. Auch von oben und unten gesehen bleibt das Bild sichtbar stabiler als bei Geräten mit TN-Panel, jedoch wird das Bild unter einem Winkel von etwa 40 Grad deutlich dunkler, um dann bei größer werdendem Winkel wieder aufzuhellen, so als liefe ein dunkles Band über das Bild.

Der Weißpunkt bleibt sowohl horizontal als auch vertikal ziemlich stabil und die Farben verhalten sich größtenteils neutral. Anders sieht das in der Diagonalen aus. Farben und Kontrast bauen vergleichsweise schnell ab und dunkle bis schwarze Bereiche bekommen einen deutlichen Violett-Stich.

Insgesamt liefert der i2353Fh eine erheblich bessere Blickwinkelabhängigkeit als Geräte mit TN-Panel. Auch wenn man von einem hochpreisigen IPS-Panel noch etwas mehr erwarten würde, sind die Ergebnisse angesichts des günstigen Preises vollkommen in Ordnung.

Farbwiedergabe

Ausmessung und Kalibration

Wir haben den i2353Fh vor und nach der Kalibration und Profilierung umfangreich vermessen und die Ergebnisse ausgewertet. Die Ergebnisse sind insbesondere für die Bildverarbeitung interessant. Für die TV- und Videowiedergabe, aber auch für den Einsatz im Office und für Spiele ist zumindest eine ausreichende Neutralität des Bildschirms wichtig. Die Messungen werden in einer eigenen Software ausgewertet. Das ermöglicht eine exakte und detaillierte Aussage zum vorliegenden Testgerät.

Farbraumvergleich in Lab (D50)

Zunächst haben wir ermittelt, wie gut der Monitor verschiedene Farbräume abdeckt. Als Referenz nutzen wir den Arbeitsfarbraum sRGB. Zusätzlich haben wir mit dem Profil ISOcoated V2 verglichen. Es basiert auf den FOGRA39-Charakterisierungsdaten und repräsentiert die Standard-Druckbedingungen für den Offset-Druck auf bestimmten Papiertypen. Die exakten Bedingungen können als PDF-Dokument angesehen werden. Mit AdobeRGB und ECI-RGB 2.0 haben wir nicht verglichen, weil dieser Monitor nicht über einen erweiterten Farbraum verfügt.

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