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TESTBERICHT: Shimian QH270 Teil 7


Backlight

Anders als beim Shimian QH300 verwendet die Hintergrundbeleuchtung des QH270-IPSMS eine aktuelle White LED. Ebenfalls anders als bei den allermeisten Geräten zeigt der gemessene Helligkeitsverlauf, dass hier keine PWM-Technik verwendet wird. Wenn der Helligkeit reduziert wird, verschiebt sich die Helligkeitskurve nach unten und bleibt dabei vollkommen gleichmäßig.

Dennoch haben wir es hier nicht mit einer Stromsteuerung zu tun, sondern mit einer anderen längst überholten Technik: während die Leistung des Backlights immer konstant bleibt, ändert der Helligkeitsregler nur die Lichtdurchlässigkeit des Panels.

Zur Verdeutlichung zeigt das Chart neben der Einstellung auf 140 cd/m² (gelb, 53 %) auch die Werkseinstellung (violett, 83 %): hier ist die vom Overdrive geprägte Kurvenform noch teilweise erkennbar. Dreht man den Regler jetzt noch weiter auf, wird das Panel hoffnungslos übersteuert, und der charakteristisch geschwungene Helligkeitsverlauf mutiert am Grenzwert zur glatten Linie (rot, 100 %).

Backlight ohne PWM, aber mit veralteter Helligkeitssteuerung.

Im nicht-übersteuerten Bereich bleibt dagegen wegen der konstanten Leistung des Backlights auch der Schwarzwert konstant. Wie schon beim QH300 führt dies auch hier wieder zu einem sehr schmalen optimalen Helligkeitsspielraum: unterhalb von etwa 80 % sinkt der Kontrast rapide ab, oberhalb von 83 % bricht die Bildqualität wegen der Übersteuerung drastisch ein.

Subjektive Beurteilung

Schlieren dürften nur für Spieler erkennbar sein, die in diesem Bereich sehr empfindlich sind, aufgefallen sind ansonsten keine negativen Effekte. Gelegenheitsspieler dürfte auch die etwas längere Latenzzeit nicht stören, für Hardcoregamer ist der Monitor dadurch aber nur noch bedingt zu empfehlen. Soll trotz der hohen Auflösung nicht auf Details bei der Bildqualität verzichtet werden, ist zudem eine potente Grafikkarte notwendig.

Sound

Der Monitor kann per Klinkenkabel oder per HDMI mit einem Audiosignal versorgt werden und über die beiden verbauten fünf Watt Lautsprecher wieder ausgeben. Der Sound ist vergleichbar mit dem eines aktuellen TVs und damit selbst für Filme brauchbar.

Auf der Rückseite im unteren Randbereich sind links und rechte die beiden 5 Watt Lautsprecher integriert.

DVD und Video

Die nachfolgenden Tests haben wir mit einem Blu-Ray-Player, den wir per HDMI-Kabel verbunden haben, durchgeführt. Einen TV-Tuner besitzt der Monitor nicht, ebenfalls keinen Bild-in-Bild Modus oder andere Eigenschaften, die in diesem Bereich vorteilhaft wären.

Gepunktet werden kann mit einer problemlosen Wiedergabe eines 24 Hz Signals. Zusammen mit dem 16:9 Format stellt er daher eine gute Ausgangslage für die Darstellung von Filmen dar.

24 Hz Videosignale können wiedergegeben werden.

Positiv ist auch der bereits angesprochene Sound zu erwähnen, außerdem die nur leicht vorhandenen Lichthöfe und die brillante Farbwiedergabe, die bei der Filmwiedergabe vorteilhaft wirkt.

Der gute Blickwinkel ist ein weiterer positiver Punkt, die spiegelnde Bildschirmfläche kann je nach Sitzposition und Lichteinfall den Genuss allerdings etwas trüben. Leider ist kein seitliches schwenken des Monitors möglich, was gerade bei der Nutzung als Wiedergabegerät für Filme sinnvoll wäre.

Overscan

Eine Overscaneinstellung besitzt der Monitor nicht.

Farbmodelle und Signallevel

Der Shimian QH270 kann beide RGB-Bereiche, als auch YcbCR-Signale korrekt und ohne Farbverfälschungen anzeigen.

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