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TESTBERICHT: AOC g2460Pqu Teil 7


An allen anderen Eingängen als dem VGA-Eingang ist der Menüpunkt Bildeinrichtung unter dem sich der Schärferegler befindet ausgegraut. Hier kann man somit keine Einstellungen vornehmen.

Testgrafik, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Textwiedergabe, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Um andere Auflösungen als die native, von 1920 x 1080 darstellen zu können, bedarf es einer Skalierung. Dies gelingt dem g2460Pqu sowohl bei Schriften wie auch bei feinen Strukturen gut bis sehr gut.

Gelöst wird dies mit Hilfe von zusätzlichen grauen Pixeln, welche an die Ränder der Strukturen gelegt werden. Dadurch entsteht ein leichter Unschärfeeindruck, der aber noch gut ausfällt. Schriften bis 7 Punkt sind noch einwandfrei zu lesen, dies gilt auch für "fetten" Text. Auch bei mittlerweile exotischen Auflösungen, wie etwa 800 x 600 sieht das Ergebnis noch passabel aus.

Reaktionsverhalten

Den g2460Pqu haben wir in nativer Auflösung bei 60 Hz sowie 120 und 144 Hz am DVI-Anschluss untersucht. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Optimistisch verspricht das Datenblatt eine Reaktionszeit von "bis zu" 1 Millisekunde GtG – eine dehnbare Aussage. Die Beschleunigungsoption OverDrive bietet die Stufen Aus, Leicht, Schwach, Mittel und Stark. Voreingestellt ist die Stufe Mittel. Der g2460Pqu wird als Gaming-Monitor beworben, also wählen wir die höchste Stufe Stark und verifizieren die Herstellerangabe.

In dieser Einstellung messen wir den Schwarz-Weiß-Wechsel mit 5,2 Millisekunden und den schnellsten Grauwechsel mit 4,3 Millisekunden. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte beträgt 4,7 Millisekunden.

OverDrive Stark bei 60 Hz: Schnelle Schaltzeiten, sehr starke Überschwinger.

Die Schaltzeiten markieren keine Rekordwerte für Gaming-Monitore, sind aber tatsächlich schon sehr kurz. Langsamere Bildwechsel an den dunkleren Messpunkten gibt es auch nicht, wie uns die gleichmäßig langen Balken im linken Chart verraten. Im rechten Chart (Helligkeitsverlauf beim Grauwechsel zwischen 50 und 80 Prozent) sind die heftigen Überschwinger aber nicht zu übersehen - eigentlich arbeitet der g2450Pqu also weit oberhalb eines vernünftigen Limits.

Mit kräftigen Bildartefakten sollte man in dieser Einstellung schon leben können. Für Videofreunde mit dem Wunsch nach neutraler Abstimmung empfehlen wir deshalb die Stufe Leicht.

120 Hz: Verlängerte Schaltzeiten bei dunklen Bildwechseln, keine Überschwinger.

Bei den höheren Bildfrequenzen 120 und 144 Hz sperrt AOC die Overdrive-Option, hier gibt es nur eine Werkseinstellung. Und die ist kaum noch beschleunigt, Überschwinger sind hier nicht zu sehen. Lieber riskieren die Entwickler scheinbar längere Schaltzeiten, die sich folgerichtig vor allem bei den dunkleren Bildwechseln ergeben.

144 Hz: wie bei 120 Hz, das Panel geht problemlos mit.

Dasselbe Ergebnis auch bei 144 Hz: wenig Beschleunigung, keine Überschwinger. So konfiguriert zeigt das Panel aber auch bei 144 Hz kaum Ermüdungserscheinungen – umso erstaunlicher, dass die Entwickler keine kräftigere Beschleunigung zulassen. Schließlich würden davon vor allem die bei Games so oft entscheidenden schnellen Bewegungen in dunklen Szenen profitieren. Bei den höheren Bildraten wirkt die Werkskonfiguration nicht durchdacht.

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