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TESTBERICHT: Acer GN246HLBbid Teil 9


DVD und Video

BD-Player und andere HD-Zuspieler können direkt an die HDMI-Buchse angeschlossen werden. Tonsignale werden an den Kopfhörerausgang weitergeleitet. Sollte der Monitor an DVI oder VGA angeschlossen werden bleibt leider der Ton außen vor, da kein Audioeingang zur Verfügung steht. In Werkseinstellung ist das Bild eindeutig zu hell eingestellt. Eine Möglichkeit ist die Einstellung über das "Acer eColor Management" zu ändern und den Modus "Spielfilm" zu wählen. Hier wird der Wert auf denn Helligkeitswert 77 reduziert. Das scheint immer noch etwas zu viel zu sein. Der Wert 70 reicht vollkommen aus.

Das Bild hat trotz der Einstellung Farbtemperatur "warm" immer noch einen etwas zu kühlen Touch. Dem kann man nur zu Leibe rücken indem man die einzelnen Farbkanäle verstellt. Regelt man den Blau- und Grün-Kanal etwas runter, erhält man ein natürlicheres Ergebnis. So eingestellt bietet das Testgerät ein verhältnismäßig ordentliches Bild. Helle und dunkle Szenen gibt das Display ordentlich durchzeichnet wieder. Das Videovergnügen lässt leider nach, je weiter man vom Zentrum des Bildes entfernt sitzt und man muss mit einem Farb- und Kontrastverlust klarkommen. Für drei Personen, die etwas zusammenrutschen steht aber einem Kinoabend nichts im Wege, vorausgesetzt der Ton kann extern wiedergegeben werden.

Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

An einen BD-Player angeschlossen gibt der Acer GN246HL HD-Material in 1080p und 720p einwandfrei als Vollbild wieder. Ohne weiteres Zutun wird aber auch SD-Material in den Einstellungen "breit" und "Aspect" auf Vollbild skaliert. Das Ergebnis ist ein völlig verzerrtes Bild. Stellt man am Monitor nun 1:1 ein, erhält man ein auf Höhe skaliertes seitengerechtes Bild, mit Rändern links und rechts. Das ist zwar immer noch kein 1:1, jedoch die bessere Wahl.

Dass in dem Gerät kein Deinterlacer verbaut ist, konnten wir in verschiedene Testvideos feststellen. Halbbildfolgen werden nur mit 2:2 Kadenz richtig erkannt. Bei einer 3:2 Kadenz geht das Gerät von Videomaterial aus und skaliert hoch. Zeilenflimmern und Kammbildung sind die üblichen Begleiterscheinungen, die wir zu sehen bekamen. Zusätzlich spielten wir Signale in 1080i über einen HD TV-Tuner zu. Hier zitterte das Bild bereits so stark, dass wir schnell wieder abschalteten.
Das Gerät nahm Bildraten von 24, 50, 60, 75, 100, 120 und 144Hz entgegen. Einzig 24Hz war nicht frei von Mikrorucklern. Das zugespielte Video in 24p "Cars" war jedoch einwandfrei anzuschauen und die Ruckler viel nicht weiter auf.

Overscan

Eine Overscan-Funktion bietet der GN246HL ebenfalls nicht.

Farbmodelle und Signallevel

Einstellmöglichkeiten für den korrekten RGB-Signalumfang und das verwendete Farbmodell am HDMI-Eingang gibt es nicht. Im Test wurden die Werte, angeschlossen am BD-Player und am PC, automatisch angepasst. Auch auf Änderungen des Signalumfangs im laufenden Betrieb reagierte das Testgerät mit entsprechender Spreizung.


Bewertung
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238,00 €
++ sehr gut, + gut, +/- zufriedenstellend, - schlecht, -- sehr schlecht

Datenblatt

Diskussion im Forum


Fazit

Der Acer GN246HL liefert eine sehr gemischte Leistung ab. Zunächst sieht man ein futuristisches Design, das sich durch den extravaganten Fuß von der Konkurrenz abhebt. Ergonomisch gesehen hat das Gerät leider sehr wenig zu bieten und auch die möglichen Einstelloptionen im OSD sind nicht sonderlich umfangreich. Teilweise sind die Wege innerhalb des Setups zu lang und werden im Handbuch nicht immer gut erklärt. Im Vordergrund stehen fertige Profile, die am leichtesten zu erreichen sind. Leider ist die Werkseinstellung alles andere als gelungen und lässt auch Ungeübte sehen, dass das Bild zu "kühl" ist. Demnach muss an den Farbkanälen experimentiert werden, um ein für das Auge passende Bild einzustellen. Selbst mit einem Kolorimeter als Hilfsmittel, sind die Ergebnisse maximal als befriedigend zu werten.

Das Gerät hat aber ohnehin eine andere Zielgruppe und zwar die der Spieler. Hier kann das Gerät ordentlich punkten, da es ein pfeilschnelles Display besitzt. Die Performance ist schon beachtlich und reicht auch für gehobene Ansprüche. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt dann aber doch, da auch der Overdrive nicht abgeregelt werden kann. Hier und da kann man in schnell bewegten Passagen Artefakte erkennen, was Profizocker nicht stören wird. Ästeten sind da aber etwas kleinlicher und akzeptieren so etwas nicht. Der 3D-Modus ist ein tolles zusätzliches Feature des Acer GN246HL, das man in diesem Preissegment eigentlich nicht erwarten kann. Auch in der Praxis liefert diese Zusatzfunktion eine tolle Leistung ab und bietet ein räumliches Spielvergnügen par excellence.

Für einen Videoabend zu dritt ist das Gerät mit externen Lautsprechern auch zu gebrauchen, wenn man vorher etwas an den Farbkanälen arbeitet und den kühlen Touch aus dem Bild nimmt. Auch der Kontrast geht in Ordnung. Mehr Zuschauer sollten es dann aber nicht sein, da der Blickwinkel durch das eingesetzte TN-Panel doch sehr eingeschränkt ist.

Für Spieler, die ohne jeglichen Schnickschnack auskommen und alleine die Leistung zählt ist dies bestimmt ein sehr interessantes Gerät zu einem günstigen Preis. Wer aber nicht ganz so eingeschränkt sein will, wird hier und da enttäuscht sein, denn mehr Ausstattung kostet in der Regel auch einfach mehr Geld.

Gesamturteil: BEFRIEDIGEND


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