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TESTBERICHT: Asus PB287Q Teil 11


Unterstützte Farbmodelle und Signallevel

Und dann gibt es doch noch das berühmte Haar in der Suppe, denn der ASUS PB287Q erwartet am HDMI Eingang nicht wie erwartet PC-Leveln sondern Video-Level. Der Farbumfang ist somit auf 8-Bit RGB (16-235) beschränkt. Da der Monitor keinerlei Möglichkeit bietet den Schwarzwert oder Schwarzpegel einzustellen, kann dagegen nichts unternommen werden. Des Weiteren unterstützt der ASUS PB287Q noch die Farbmodelle YCbCr 4:2:2 und YCbCr 4:4:4. Auch hier wird Video-Level erreicht.

Die Wichtigkeit des abgestimmten Videolevels in der Zuspielung wird gerne unterschätzt, dabei ist das ein entscheidendes Kriterium für die korrekte Darstellung. Kommt es hier zu Abstimmungsproblemen resultiert dies entweder in einem stark reduzierten Tonwertumfang oder einem ausgewaschenen, matten Bild ohne volles Weiß und Schwarz.


Bewertung
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375,58 €
++ sehr gut, + gut, +/- zufriedenstellend, - schlecht, -- sehr schlecht

Datenblatt

Diskussion im Forum


Fazit

Alleine die Tatsache, dass der ASUS PB287Q zu den ersten 28 Zoll Bildschirmen mit Ultra-HD (4K) Auflösung gehört, ist schon mal eine Erwähnung wert. Aber nicht nur die aktuell noch ungewöhnlich hohe Auflösung macht den PB287Q interessant. ASUS hat auf ein stimmiges Gesamtpaket geachtet. Dazu gehören ein maximales Maß an Flexibilität bei Ergonomie und Schnittstellen sowie überzeugende Bildqualität und Spieleeigenschaften.

Besonders herausragend ist beim ASUS PB287Q die Ausleuchtung gelungen. Aber auch bei der Helligkeitsverteilung und Farbreinheit verpasst der Monitor nur knapp die Bestnote. Um auch Gamer kompromisslos glücklich zu machen setzt ASUS beim PB287Q auf die schnelle Reaktionszeit eines TN Panels, welches auch in dieser Disziplin vollends überzeugen kann. Im Vergleich zu IPS-Panels müssen jedoch Abstriche bei Farbbrillanz und Blickwinkelstabilität gemacht werden.

Die Bildqualität ist natürlich durch das TN-Panel geprägt. Klarer Vorteil ist hier kein erkennbarer Glow, was viele Nutzer insbesondere bei IPS-Panels nervt. Dafür bekommt man aber auch einen keinesfalls optimalen Blickwinkel und selbst nach der Kalibrierung ist ein farbverbindliches Arbeiten nicht wirklich empfehlenswert. Dafür besitzt der 28 Zoll Monitor einen vernünftigen sRGB-Modus, auch wenn dieser nicht perfekt ist.

Ob die hohe Auflösung bei einem 28 Zoll Monitor sinnvoll ist, hängt insbesondere vom Einsatzzweck ab. Nutzer die viel an ihrem Monitor lesen, könnte die Schriftdarstellung in der nativen Auflösung schon zu klein sein. Gamer wird die feine Auflösung, kombiniert mit der sehr schnellen Reaktionszeit, sicherlich begeistern.

In den gängigen Preissuchmaschinen sind mittlerweile diverse 28 Zoll Geräte gelistet. Die Preisspanne beträgt hier locker 200 Euro. Der ASUS PB287Q sortiert sich mit etwa 699 Euro ziemlich weit oben ein. Aus unserer Sicht ist der Preis für die gebotene Leistung aber angemessen.

Gesamturteil: GUT



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