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TESTBERICHT: BenQ BL3200PT Teil 8


Vergleich der Werkseinstellung mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Der Monitor wird nach einem Reset auf den Bildmodus Standard mit der Farbtemperatur Normal eingestellt.

Farbwiedergabe in der Werkseinstellung.

Ein hoher Kontrast von 2400:1, ein Weißpunkt der bei etwa 6750 Kelvin liegt und geringe Abweichungen bei den Grauwerten sind die positiven Eigenschaften des Monitors im Standard-Modus. Die Farbwerte zeigen dagegen sehr starke Abweichungen und die Gammakurve verschwindet sogar aus unserem Messbereich. Für farbverbindliche Arbeiten ist dieser Modus daher nicht geeignet.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich des sRGB-Modus mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Wir haben anschließend den Modus auf sRGB gewechselt und ansonsten keine weiteren Einstellungen vorgenommen.

Farbwiedergabe im sRGB-Modus.

Der sRGB Modus zeigt immer noch erhöhte Farbabweichungen an, diese liegen aber deutlich unter denen im Standardmodus. Die Gammakurve liegt zwar immer noch über der Ideallinie, diesmal aber in einem konstanten Abstand und deutlich besser als im Standardmodus. Die restlichen Werte fallen sehr ähnlich aus, die Helligkeit wird in diesem Modus zum Beispiel ebenfalls nicht reduziert, was vom Anwender nachgeholt werden sollte. Für die Bildbearbeitung ist aber auch dieser Modus noch nicht ideal.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich des Foto-Modus mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Das Gerät besitzt auch einen Foto-Modus den wir anschließend vermessen haben. Mit Foto scheint der Hersteller aber wohl nicht die Bildbearbeitung gemeint zu haben, wie das nachfolgende Diagramm deutlich zeigt.

Farbwiedergabe im Foto-Modus.

Der Wert Cyan scheint in den Farbmessungen einen neuen Negativrekord aufstellen zu wollen und auch die Gammakurve fällt nach anfänglich gutem Verlauf wieder aus unserer Messübersicht heraus. Die Grauwerte sind ebenfalls deutlich schlechter als in den anderen Modi. Für farbverbindliche Arbeiten ist dieser Modus daher überhaupt nicht zu gebrauchen.

Subjektiv wirken viele Bilder in diesem Modus aber etwas strahlender und klarer, wodurch andere Bereiche entsprechend flauer dargestellt werden. Kommt es bei der Anzeige von Bildern nicht auf eine exakte Farbwiedergabe an, könnte dieser Modus je nach verwendetem Bildmaterial daher durchaus positive Eigenschaften vorweisen.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich des Benutzer-Modus mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Vor der Kalibrierung haben wir das Gerät auf den Benutzer-Modus gestellt und auch die Farbtemperatur auf Benutzer angepasst ohne weitere Einstellungen vorzunehmen und haben diesen Modus ebenfalls vermessen.

Farbwiedergabe im Benutzer-Modus.

Der Benutzermodus fällt ohne weitere Einstellungen ähnlich aus wie der sRGB-Modus, besitzt aber höhere Abweichungen bei den Farbwerten. Soll der Monitor ohne Kalibrierung genutzt werden, empfehlen wir daher den Einsatz des sRGB-Modus. Angepasst werden sollten dort aber der Gammawert, der in unserem Fall auf 1 die besten Ergebnisse erzielte, und die Helligkeit, die wie üblich zu hoch voreingestellt wurde.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich des kalibrierten Monitors mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Durch die Kalibrierung und Profilierung wird eine möglichst hohe Neutralität und Linearität der Farbwiedergabe erreicht. Farbechtheit (im Rahmen der Monitorgrenzen) wird erst im Zusammenspiel mit farbmanagementfähiger Software erreicht.

Die Messungen wurden während des Kalibrierungsvorgangs gegenüber der Werkseinstellung wie folgt verändert: Helligkeit 36, Rot 100, Grün 97, Blau 97, Gamma 1.

Farbwiedergabe nach der Kalibrierung.

Nach der Kalibrierung bewegen sich alle Werte nah an den Idealwerten. Lediglich der Range-Wert bei den Grauwerten sticht etwas heraus, insgesamt ist dies aber ein gutes Ergebnis. Die Profilvalidierung liefert ebenfalls ein gutes Ergebnis. Der Kontrast ist bei guten 2300:1 geblieben und zusammen mit der sRGB-Farbraumabdeckung von knapp 100 Prozent, kann der Monitor nach einer Kalibrierung auch problemlos für die Bildbearbeitung eingesetzt werden.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

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15 Kommentare vorhanden


Sehr guter Test, ich habe schon lage darauf gewartet. Danke.

Beim Video "Big Bucks Bunny" ist beim Wechsel zu besonders hellen Szenen eine Änderung der Helligkeit sichtbar. Ist diese Änderung auf die Kamera, die das ganze filmt, zurückzuführen oder ändert der Monitor die Helligkeit eigenständig.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Da ist tatsächlich die Videokamera Schuld und nicht der Monitor.
Danke für den Test. Der Monitor ist aber in Deutschland seit ca. 6 Wochen nicht mehr zu bekommen. Hab den seit dem 25.06. bei einem Händler in Vorbestellung.

Auf Anfrage bei Benq Deutschland erhielt ich folgende Antwort: " Aufgrund einer Panelshortage und der großen Nachfrage kommt es leider zu Lieferengpässen bei diesem Model. Bitte entschuldigen sie die Verzögerung..."

Weiterhin leider kein Liefertermin.

Traurig für einen Hersteller dessen Kerngeschäft unter anderem Monitore sind.
Hallo @ all,

Danke für den Test. Ich besitze noch einen guten alten Dell 2709W mit S-PVA Panel und 16:10. Duch altersbedingte Weitsichtigkeit fällt es mir schwieriger ohne Brille am PC zu arbeiten. Deshalb suche ich einen größeren Monitor, der aber eine nicht zu hohe Auflösung besitzt. Sind Icons und Systemtexte bei so einem Gerät eigentlich physikalisch größer oder kleiner in der nativen Auflösung (DPI-Skalierung kommt für mich nicht in Frage)?

Ist die Panelqualität (Schwarzwert, Gleichmäßigkeit der Beleuchtung, Kontrastumfang) mit der meines Monitors mit S-PVA Panel vergleichbar, oder müsste ich da große Abstriche machen?

MfG

Black Widowmaker
Also Schrift und Icons sind beim BenQ kleiner als beim Dell. Der Dell hat ein Pixelgröße von 0,303 und der BenQ von 0,276 - also eher wie ein 24 Zoll-Gerät. Wenn es noch größer sein soll, dann käme nativ ein Full HD 28 Zoll Gerät in Frage, was eine Pixelgröße von 0,32 besitzt.
Schöner Testbericht.
Es wäre schön wenn es auch Beispiele für Alternativen geben würde.
Sie schreiben der Monitor ist nicht für "Hardcoregamer" geeignet.Wegen der fehlenden 120Hz Unterstützung.
Nun, welcher 32" Monitor ab dieser Auflösung macht das denn?
Lg.
32 Zoll Monitore mir 120 oder 144 Hz kenne ich nicht. Da dies unser erstes 32 Zoll Modell war, ist es schwierig in diesem Test Alternativen zu nennen. Für Hardcoregamer ist wohl eher die Latenz eine KO Kriterium.
Danke.
Also sind alle Monitore über 27" für Gelegenheitsspieler.Frage ja nur weden dem Fazit.Demnach ist für Pro Gamer bei 27" Ende.Oder ist das villeicht ein Kritikpunkt, den man "streichen" sollte?Denn ich kann auch keinen über 27" mit 120Hz geschweige denn 144Hz finden.
LG.
Mich würde interessieren, wieviele Farben der BenQ darstellen kann und auf welcher Technologie das beruht. Laut Produktdatenblatt sollen es 1,07 Milliarden sein, aber beruhen die auf einer 10-bit Technik? Ist eine entsprechende Grafikkarte wie NVidia Quadro erforderlich, um den vollen Farbumfang darstellen zu können?
Guter Test. Ich habe mir letzte Woche dieses Gerät zugelegt.
Leider musste ich feststellen dass 2 oder mehr senkrechte Linien (Wie z. B. bei dem Namen "Willi" die beiden Ls, bei gewissen Fonts mit wenig Abstand), die sehr nahe beieinander dargestellt werden, bei meinem Gerät zu Farbsäumen um die Linien führen, die ich mit den Einstellung bestenfalls abmildern aber nicht ganz beseitigen konnte.
Eigentlich ein toller Monitor, die Fernbedienung ist ein sehr großer Vorteil gegenüber anderen Geräten.
Leider ist die technische Ausstattung eher mau.
Die volle Auflösung gibt es nur über den Displayport. Über HDMI und DVI zeigt er nur 1920x1080. Das ist sehr enttäuschend. Es ist also nicht möglich, 2 Quellen hochauflösend zu betreiben. Schade, dass darauf in den Tests nicht hingewiesen wird, welche Eingänge welche Auflösung bieten. Andere Monitore z.B. LG34UM95P sind da besser. Der liefert die volle Auflösung an allen Eingängen.
@timewindx - selbstverständlich ist über DVI die volle native Auflösung möglich. Dazu braucht es allerdings ein voll beschaltetes DVI "Dual Link" Kabel. Bei mir (Windows 7 mit Radeon 3600) funktioniert das wunderbar.
Hello,

leider ist Deutsch nicht meine Muttersprache... :-o

I would be interested in purchasing this monitor however one aspect covered by the review may be a show-stopper:

"Einen Deinterlacer scheint der Monitor nicht zu besitzen. 50 Hz konnten zwar eingestellt und auch wiedergegeben werden, aber bereits im Menü des Players konnte ein recht starkes Zittern des Bildes festgestellt werden."

The problem is that I will also use it with my UPC cable-TV HDR box which outputs 1080i via HDMI... . Is this possible with this monitor, given the comment from the review?

Thanks for any advice you may be able to provide on the topic!

- Traveller (forum member)
The monitor can display 1080i.
^Thx KoreaEnte

I took the chance before seeing your positive comment and I'm pleased to confirm your statement!

So far, so good with the BL3200PT :)

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