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TESTBERICHT: Iiyama ProLite XB2783HSU-B1 Teil 4


Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so wie man es mit bloßem Auge sieht, hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Bei frontaler Sicht ist nur eine minimale Aufhellung in der unteren linken Ecke erkennbar. Das schwarze Bild ist ansonsten wirklich schwarz, wie man es nur bei einem so hohen Kontrast wahrnehmen kann, den der Monitor mit 3000:1 besitzt.

Störende Lichthöfe oder ähnliche Effekte waren nicht zu beobachten, subjektiv gesehen ist die Ausleuchtung damit annähernd perfekt. Bei einer längeren Belichtungszeit sind auch in den anderen Ecken leichte Aufhellungen zu sehen, die mit bloßem Auge aber nicht auszumachen waren.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

Der sehr gute Schwarzwert hängt leider stark vom Blickwinkel ab. Schon bei minimalen Abweichungen von der frontalen Blickrichtung werden Teile des schwarzen Hintergrunds leicht aufgehellt.

Bei einer Betrachtung von schräg oben wird der Effekt deutlich sichtbar. Das gesamte Bild wird statt in einem satten schwarz eher gräulicher angezeigt und auch eine leichte Wolkenbildung ist erkennbar. Für die optimale Ausleuchtung muss daher der perfekte Blickwinkel gefunden werden, der in der Praxis wohl kaum dauerhaft gehalten werden kann.

Ausleuchtung bei einer Betrachtung von schräg oben.

Da wir hier die Ausleuchtung und nicht die Blickwinkelstabilität beurteilen, vergeben wir insgesamt trotzdem die Bestnote.

Helligkeit, Kontrast und Schwarzwert

Helligkeits- und Kontrastverlauf.

Aufgrund des sehr geringen Schwarzwertes fallen unsere Messungen in diesem Bereich etwas ungenau aus, da wir diesen nur bis zur zweiten Nachkommastelle bestimmen können. Das Ergebnis bleibt aber trotzdem eindeutig, denn der versprochene Kontrast von 3000:1 wird fast durchgängig bei jeder Helligkeitsstufe erreicht.

So hohe Kontraste sind mit der IPS und TN Technologie unmöglich wodurch das VA-Panel hier seine Stärken ausspielen kann. Die maximale Helligkeit ist mit 300 cd/m² ebenfalls ausreichend hoch. Die geringste Einstellung liefert 35 cd/m², was niedrig genug ist um auch im völlig abgedunkelten Bereich einen Betrieb ohne das Blenden der Augen zu erreichen.

Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität

Messwerte des weißen Testbilds; links: Helligkeitsverteilung, rechts: Farbreinheit.

Die Helligkeitsverteilung zeigt vor allem Schwächen auf der linken Seite. Ein Wert kann dort sogar die Abweichung von 20 Prozent übersteigen. Die durchschnittliche Abweichung fällt mit 12 Prozent daher ebenfalls nicht gut aus. Insgesamt kann dadurch keine gute Note mehr erreicht werden. Im alltäglichen Betrieb sind diese Abweichungen dagegen nicht aufgefallen.

Bei der Farbreinheit ist es die untere rechte Ecke, die mit zwei Werten über 2,0 die maximale Abweichung darstellt. Ein mittleres deltaC von 1,4 und ein Maximum von unter 3,0 sind allerdings noch gute Ergebnisse. Auch diese Abweichungen sind mit bloßem Auge nicht aufgefallen.

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15 Kommentare vorhanden


Eine Schnelltaste für die Wahl des Eingangssignals gibt es sehr wohl! Einfach die Taste "Auto" für 3 Sekunden gedrückt halten. Steht so auch im Handbuch.
Danke für den Hinweis, das wurde tatsächlich übersehen. Der Test wurde dahingehend geändert.
Super Test, vielen Dank!
Ich hoffe, dass das 24 Zoll Modell auch auf eine kontinuierliche Backlight-Regelung zurückgreift.
Jetzt habe ich mich extra angemeldet und den Test gekauft - aufgrund der nahezu durchweg positiven und praktisch problemfreien Test-Ergebnisse dann auch den Monitor gekauft und seit Tagen Probleme...

Der nicht einstellbare Gamma schneidet untenrum bei 90° Blickwinkel deutlich die untersten schwarz/grau- Stufen ab und die Blickwinkelstabilität ist sooo schwach, daß egal von wo man auf den Monitor schaut sich Farbe und Kontrast derart verändern, daß das Bild inhomogen erscheint.
Schaue ich also gerade auf die Fläche kann ich dunkle Bilddetails nicht mehr sehen, die in allen Richtungen zu den Rändern hin sichtbar sind.

Die leichte Unschärfe strapaziert ständig die Augen und stellt man sie eine Stufe höher, sieht man starke Doppelkonturen etc. - also Schärfeeinstellung viel zu grob abgestuft.

Das größte Problem ergibt sich aber mit der Farbwiedergabe - die für mich mit ein Kaufkriterium war und laut Test schon von Werk brauchbar seien soll.
Damit der VA-bedingte Blauschleier verschwindet und die Farben korrekt erscheinen, muss ich im Treiber (aktuelle Radeon) EDID aktivieren.
Dies bewirkt aber, daß Videoprogramme - z.B. VLC-Player nur schwarze mit Grundfarben verzerrte Bilder wiedergeben, sofern ich keinen unüblichen Renderer (OpenGL) einstelle, der wiederum verzehrte Bildfolgen (Tearing) oder ständige Ruckler mit sich bringt. Die Deinterlacing-Optionen im Treiber und auch im Programm greifen leider nicht.

Überall in den iiyama Unterlagen (Homepage, Download) wird auch Treiberunterstützung für Windows-Versionen älter, als Win7 proklamiert. Jedoch sind sie im Treiberpaket von iiyama nicht enthalten.

Der Monitor macht einiges besser, als meine alten TN-Panels und ist in der Preisklasse ein überdurschnittlich gutes Angebot, aber daß das trotzdem derart viele, auffällige Kompromisse und sogar unerwähnte Probleme mit sich bringt, finde ich sehr enttäuschend...

Nach 3 Tagen stundenlanger Versuche der Fehlerbehebung (Farbe->Video) und ärgern über den schlecht gelösten Kontrast/Blickwinkel denke ich an Rückgabe...



Ich habe bis heute ca. 10 Tage versucht den Monitor einzustellen.

Erhöhe ich nicht den Gamma erheblich, sehen Bilder selbst bei Sonnenschein, im Schatten aus, als sei Nacht!

Langsam glaube ich, ich habe ein fehlerhaftes Gerät erhalten...
es gibt schon ein treiberpaket+farbprofil auf der iiyama seite und auf digitalversus gibt es auch ein profil, damit mal probiert?
Wie schlägt sich denn der Monitor im Vergleich zum XB2779QS (http://www.prad.de/new/monitore/test/2013/test-iiyama-xb2779qs-s1.html)?

Ich suche einen Bildschirm, denn ich zur (Hobbymäsigen) Bildbearbeitung sowie zum Betrachten von Videos verwenden möchte. Was sind eventuell die Nachteile der hohen Auflösung?

Viele Grüße

Der BibaButzemann
Eine höhere Auflösung fordert die Grafikkarte mehr, wobei das eigentlich kein Problem darstellen sollte. Und die Schrift ist nativ natürlich schon deutlich kleiner als bei 24 Zoll und das strengt beim Lesen schon mehr an.
Eine frage an die Tester bei prad.
ich habe auch diesen Monitor und muss feststellen, daß bei dunklen Darstellung ein schwarzer Kreis in der Mitte des Bildschirm dominiert, umgeben von einem gräulichen schwarz. Damit bringt der tolle schwarzwert wohl wenig. Anbei sind Fotos vom Bildschirm. Dieser wurde schon ausgetauscht womit ein defekt wohl ausgeschlossen werden kann. Könnt ihr mir nun sagen ob das normal ist, was auf den Bildern zu sehen ist?

http://www.fotos-hochladen.net/view/img7918pl9giv4he0.jpg

http://www.fotos-hochladen.net/view/img7934u38pazoilw.jpg

http://www.fotos-hochladen.net/view/img7938o1z4plfw9k.jpg
img7938o1z4plfw9k.jpg

Ich Danke schon mal


Habe ich so noch nie gesehen. Wenn noch Rückgabe möglich (14 Tage), wieder zurück schicken und neu bestellen. Ansonsten den Iiyama Support bemühen.
das gerät wurde schon ausgetauscht, doch das Problem besteht wieder. Ein schwarzer Kreis der mit den Blickwinkel wandert.

Es heißt das sei normal für ein amva planen?
Kann ich bei unseren Fotos aber nicht erkennen. Ich werde den Testredakteur mal ansprechen.
Das wäre echt super
Der hat im Forum ja schon auf Deinen Beitrag geantwortet.
Ich habe das Gerät vor ein paar Wochen gekauft, hab es mit meinem Spyder2 justiert und bin sehr zufrieden. Die hier genannten Probleme habe ich nicht. Insbesondere bei dem Spottpreis kann ich mich nicht beklagen. Ich hatte zuvor seinen Vorgänger 2775, der 40 EUR mehr kostete, aber bei Farben und Schaltzeiten weniger leistete. Gruß

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