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TESTBERICHT: Asus VC279H Teil 9


DVD und Video

Um einen Monitor auch mit externen Zuspielgeräten wie Blu-ray-Player und Spielekonsolen verbinden zu können, wird eine HDMI-Schnittstelle benötigt. Der VC279H besitzt einen solchen Anschluss und bietet damit die Möglichkeit, auch ein externes Zuspielgerät nutzen zu können.

Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

Wird über den PC zugespielt, gibt es durch die Verwendung einer guten Videoplayer-Software ausreichende Einstellmöglichkeiten, um fehlende Flexibilität des Monitors kompensieren zu können. Anders sieht es jedoch bei externer Zuspielung aus. Ein Blu-ray-Player oder auch eine Spielekonsole bietet nicht den Funktionsumfang eines PCs, und es kommt nun auch auf den Monitor an und welche Skalierungsoptionen verfügbar sind.

Wie im PC-Betrieb, stehen beim VC279H auch bei externer Zuspielung die Skalierungsoptionen Vollbild und 4:3 zur Verfügung, allerdings mit dem Unterschied, dass hier richtig interpoliert wird. Ein 480p-/576p-Signal lässt sich sowohl 16:9 als auch 4:3 unverzerrt darstellen. Selbiges gilt für ein HD-Signal (720p). 1.080p lässt sich entsprechend der nativen Auflösung des VC279H auch pixelgenau darstellen.

Signal Unverzerrte Wiedergabe
SD (16:9 - anamorph) Ja
SD (4:3) Ja
HD (720p) Ja
HD (1.080p) Ja (auch pixelgenau)

TFT-Monitore arbeiten üblicherweise mit 60 Hz. Um DVD-Filme ruckelfrei wiedergeben zu können, sollte jedoch eine 50-Hz-Unterstützung vorhanden sein. Inhalte auf Blu-ray-Disc wiederum werden mit 24 Hz (oder einem Vielfachen davon) judderfrei wiedergegeben. Der VC279H unterstützt immerhin eine 50-Hz-Wiedergabe. 24 Hz wird jedoch nicht unterstützt.

Da ein LC-Display immer vollbildbasiert (progressiv) arbeitet, muss ein eingebauter Deinterlacer aus eingehenden Halbbildern (interlaced) eine Vollbildfolge erstellen. Wir überprüfen das Deinterlacing mit Halbbildfolgen im 3:2- und 2:2-Rhythmus und spielen danach noch echtes Videomaterial mit nicht zusammenhängenden Halbbildern zu. Im Optimalfall kann der Deinterlacer in den beiden ersten Fällen die Original-Vollbildfolge verlustfrei rekonstruieren.

Der ASUS VC279H erkennt keine Halbbildfolge, unabhängig davon, ob 3:2 oder 2:2, und skaliert das Signal lediglich per einfachem Fieldscaling auf Panel-Auflösung. Dieser Vorgang bringt einen Verlust der Bildqualität mit sich, was sich durch gezackte Objektkanten bemerkbar macht. Es ist also empfehlenswert, dem Gerät ein Vollbildsignal zuzuspielen, damit die Bildqualität erhalten bleibt.

Overscan

Im OSD des VC279H gibt es keine Funktion einer Overscan-Einstellung.

Farbmodelle und Signallevel

Der VC279H erwartet am HDMI-Eingang PC-Levels und ist daher in der Lage, den vollen Farbumfang zu nutzen. Allerdings ist der Schwarzwert zu dunkel, was dazu führt, dass nicht alle Schwarzstufen klar differenziert werden können. Es gibt im OSD des Monitors allerdings keine Möglichkeit, auf den Schwarzwert Einfluss zu nehmen. Die Farbmodelle YCbCr 4:2:2 und YCbCr 4:4:4 werden ebenfalls unterstützt. Hier wird Videolevel erreicht.

Die Wichtigkeit des abgestimmten Videolevels in der Zuspielung wird gerne unterschätzt, dabei ist das ein entscheidendes Kriterium für die korrekte Darstellung. Kommt es hier zu Abstimmungsproblemen, resultiert dies entweder in einem stark reduzierten Tonwertumfang oder einem ausgewaschenen, matten Bild ohne volles Weiß und Schwarz.

Bewertung
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200,68 €
++ sehr gut, + gut, +/- zufriedenstellend, - schlecht, -- sehr schlecht

Datenblatt

Diskussion im Forum


Fazit

Der neue VC279H aus dem Hause ASUS siedelt sich im niederpreisigen Consumer-Bereich an. Bereits ab etwa 230 Euro erhält man einen TFT-Monitor mit 27 Zoll Bildschirmdiagonale, IPS-Panel und Full-HD-Auflösung. Auf ergonomische Funktionen hat man aus Kostengründen verzichtet, das Display kann lediglich geneigt werden.

Auf der Habenseite sind zweifelsohne der günstige Preis und das an sich sehr gute IPS-Panel zu nennen. Besonders der sehr stabile Blickwinkel und die geringen Aufhellungen dunkler Tonwerte aus dem Winkel sind sehr positiv aufgefallen. Außerdem kann der VC279H mit einem ungewöhnlich niedrigen Schwarzpunkt ein sehr hohes statisches Kontrastverhältnis erreichen. Ausleuchtung und Helligkeitsverteilung sind beim VC279H ebenfalls gut gelungen. Durchaus keine Selbstverständlichkeit in Anbetracht des günstigen Preises. Und immerhin steht neben dem für PC-Monitore klassischen DVI-Anschluss noch eine HDMI-Schnittstelle zur Verfügung.

Größtes Manko des Geräts ist jedoch die Bildschärfe, denn diese trübt die ansonsten ausgezeichnete subjektive Bildqualität. An sich sollte VividPixel zur Verbesserung der Bildschärfe beitragen. Dem ist auch so, führt aber im Fall des VC279H zu einer überschärften Darstellung. Insbesondere kleinere Schrift weist einen gut sichtbaren Überschärfungssaum auf. In diesem Punkt ist ASUS beim VC279H die Abstimmung leider nicht gut gelungen.

Wer auf der Suche nach einem günstigen 27 Zoll Monitor mit Full HD Auflösung ist, sollte dem ASUS VC279H eine Chance geben.

Gesamturteil: GUT


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