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TESTBERICHT: Sony KDL-60W855B

Einleitung

Hat der Käufer bei einer neuen TV-Modellreihe normalerweise die Wahl zwischen mehreren Bilddiagonalen, ist der Sony KDL-60W855B der einzige Vertreter seiner Serie. Mit dem 60 Zoll (153 Zentimeter) großem Full-HD-Panel spricht er vor allem ambitionierte Heimkino-Freunde an, macht aber auch Konsolenspieler glücklich.

Sony KDL-60W855B im Test: Full-HD-Fernseher mit 60-Zoll-Bilddiagonale.

Sony gibt sich eher bescheiden: "Großer Bildschirm, tolles Design" lautet das Werbeversprechen für den KDL-60W855B – dem können wir ohne weitere Überprüfung zustimmen. Das keilförmige Gehäuse mit kleinen Standfüßen mag zwar etwas gewöhnungsbedürftig aussehen, spart jedoch Platz und verbessert den Klang gegenüber herkömmlichen Flachbildfernsehern hörbar (Stichwort: Resonanzraum). Luft nach oben bleibt dennoch; auch im Hinblick auf den Bedienkomfort.

Ausstattung

Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 1.900 Euro ist der 60-Zöller zwar kein Schnäppchen, zumal man für ein paar Scheine mehr schon ein 4K-Modell bekommt, bei genauerem Betrachten beziehungsweise bei einem Blick ins Innenleben macht er trotzdem eine gute Figur. So sind Sony-typisch der leistungsstarke X-Reality-Pro-Prozessor sowie zahlreiche Bildverbesserungs-Technologien an Bord, die den KDL-60W855B vielseitig einsetzbar machen.

Solide: Der Sony KDL-60W855B kommt mit einem Metallrücken daher. Seine Anschlüsse sind sauber beschriftet, allerdings könnten die Schnittstellen näher beisammen sein.

Das bewährte farberweiternde "Triluminos" Display bleibt offiziell den übergeordneten Modellen vorbehalten, allerdings öffnet der Regler "Farbbrillanz" eine kleine Hintertür, auf die wir später näher eingehen. Das Farbmanagement könnte umfangreicher sein, da sich die detaillierten Einstelloptionen lediglich auf den Weißabgleich beschränken.

Mit beiden Beinen auf dem Boden: Dank des tiefen Schwerpunkts sorgen die kleinen Füße für einen ausreichend festen Stand – sie können entweder außen oder mittig montiert werden.

Für die dreidimensionale Darstellung nutzt der Fernseher die aktive Shutter-Technik, so dass in 3D-Filmen keine Auflösung verloren geht – zwei Brillen liegen bereits bei. Die Motionflow-Technik mit einer Bildwiederholfrequenz von 400 Hertz verspricht dabei in jeder Situation fließende Bewegungsabläufe.

Bedienung

Wie die meisten aktuellen Fernseher kommt der KDL-60W855B ohne Netztrennschalter daher, was angesichts des geringen Standby-Stromverbrauchs von 0,1 Watt allerdings kein wirkliches Manko darstellt. Störender finden wir da schon die lange Startzeit: Bis zur vollen Betriebsbereitschaft vergehen rund 20 Sekunden. Die verstreuten Menüs und Bildregler tragen ebenfalls nicht gerade zur Bedienfreundlichkeiten bei. An die teils unverständliche Namensgebung gewöhnt man sich immerhin mit der Zeit.

Klassisch: Sonys 60-Zöller wird über eine klassische Tasten-Fernbedienung gesteuert. Die Abstände zum Cursorfeld könnten etwas größer sein. (Bild links) Optional: Die kompakte Smart-View-Fernbedienung RMF-ED004 mit integriertem Touchscreen und NFC-Unterstützung wird als Zubehör angeboten. Sie kostet 59 Euro (UVP). (Bild rechts)

Trotz dieser Unzulänglichkeiten läuft die Firmware im Großen und Ganzen rund. So geht selbst das Laden größerer Menüs oder langer Senderlisten angenehm schnell vonstatten. Der Kanalwechsel erfolgt in etwa drei Sekunden.

Anders als bei aktuellen LG-, Panasonic- und Samsung-Modellen gehört beim Sony bloß eine Fernbedienung zum Lieferumfang. Den handlichen Smart-View-Signalgeber RMF-ED004 mit Touchpad und "One-Touch Mirroring" (zur NFC-Verbindung mit einem kompatiblen Mobilgerät) gibt es nur optional zum Preis von 59 Euro.

Multimedia

Selbstverständlich kommen die Multimedia-Fähigkeiten bei Sony nicht zu kurz. Das hauseigene Entertainment Network (SEN) hält zahlreiche Internet-Dienste inklusive Web-Browser bereit, wobei die unlogische Sortierung die Suche erschwert. Dafür erscheinen Videos von YouTube endlich in 1080p-Qualität; bislang war bei maximal 720p Schluss.

Schade allerdings, dass der interne Mediaplayer weder DivX-HD-Clips unterstützt noch eine Ordner-Ansicht bietet. Ansonsten spielt er über USB und DLNA-Stream (Netzwerk) zahlreiche Dateitypen samt dreidimensionaler Fotos im MPO-Format ab. Eine Diaschau-Funktion rundet die Ausstattung ab. Auf Wunsch lässt sich das TV-Gerät bequem per Tablet- beziehungsweise Smartphone-App steuern.

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