Test Monitor HP EliteDisplay E241e

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Einleitung

Der HP EliteDisplay E241e wird als Geschäftsmonitor beworben und entspricht den Empfehlungen der Berufsgenossenschaft BGI-650. Der Monitor hat einen niedrigen Reflexionsgrad und ist in Höhe und Neigung verstellbar. Zudem kann der E241e im Pivot-Modus betrieben werden. Der Monitor hat eine hohe Energieeinsparung und neben der ENERGY STAR- und TCO-Zertifizierung auch die EPEAT Silver-Registrierung, eine quecksilberfreie LED-Hintergrundbeleuchtung und ein arsenfreies Displayglas.

Der 24 Zoll große Monitor verfügt über einen Betrachtungswinkel von 178 Grad sowie die höchst mögliche Farbintegrität durch die IPS Gen 2-Technologie. Der HP E241e vereint zudem ein besonders Design, eine integrierte Kabelführung und besitzt neben einer VGA Buchse auch einen DisplayPort und einen DVI-D-Anschluss. Die maximale und somit optimale Bildschirmauflösung beträgt 1920 x 1200 Pixel.

Lieferumfang

Der Monitor wird in einem unaufgeregt schlichten Karton geliefert, der im Innern aufgeräumt und zweckmäßig erscheint. Als Zubehör liegt neben dem Stromkabel noch ein Kabel für den DisplayPort, ein VGA-Kabel, und eine CD bei. Auf der CD befindet sich das Benutzerhandbuch in 27 Sprachen, sowie unterschiedliche Informationsbroschüren, wie z. B. das HP LCD-Monitore Referenzhandbuch, die HP Monitor Software-Informationen und das Benutzerhandbuch für den HP Display Assistant.

Als Software liegen neben dem Monitortreiber der HP Display Assistant und das Auto-Adjustment Dienstprogramm für den VGA-Eingang bei.

Hands on HP E241e (Video)

Optik und Mechanik

Der in weiß gehaltene HP E241e fällt sofort durch seinen massiven aber schön geschwungenen Fuß auf, der auch schon vormontiert ist aber für flexible Monitormontagelösungen auch abgenommen werden kann. Nachdem der Monitorfuß in die Standposition verschoben und gedreht wurde, steht der Monitor satt auf dem Schreibtisch.

Hier wird Standfestigkeit mit angenehmem Design gepaart. Allerdings wackelt und schwingt das Panel etwas hin und her wenn man dieses anstößt. Die weiße Farbe des Monitors, in Verbindung mit dem entspiegelten Panel, verleiht dem Monitor eine gewisse Seriosität im Vergleich zu schwarzen Klavierlackmonitoren.

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Vorder- und Rückseite des HP E241e.

Etwas irritierend am Gesamtdesign wirken die zehn rechteckigen Einkerbungen zwischen Panel und Monitorrahmen, die für separat erhältliche Datenschutzfilter zur Einschränkung der seitlichen Sicht auf den Bildschirm da sind.

Ob dies bei einem Desktopmonitor der an einem festen Arbeitsplatz steht sinnvoll ist oder eher bei Laptops die in der Öffentlichkeit verwendet werden, muss jeder für sich selbst entscheiden. Aber vielleicht ist es ja auch ganz angenehm wenn die Arbeitskollegen nicht von allen Seiten sehen was man gerade auf dem Bildschirm anzeigt. An der Rückseite des Monitors befindet sich ein Sicherheitsschlitz der für die Aufnahme eines optionalen Kabelschlosses dient.

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Stabiler, schön geschwungener Monitorfuß (links) und Standfuß mit Drehteller von unten (rechts).

Das Öffnen der Kabeldurchführung am Monitorfuß ist etwas schwerfällig und man hat dabei – trotz bebilderter Anleitung – das Gefühl schnell etwas kaputt zu machen. Letztendlich klappt es dann doch halbwegs gut wenn man den Bogen raus hat. Etwas unschön ist allerdings, dass die Anschlüsse quasi zwischen Panel und Monitorfuß liegen, so dass z. B. das DisplayPort-Kabel um den Fuß herumgelegt werden muss, damit es dann durch die Kabeldurchführung geführt werden kann. So bleibt ein Teil des Kabels immer von vorn sichtbar, was einen etwas unaufgeräumten Eindruck hinterlässt.

Die Anordnung der Buchsen hätte sicherlich auch etwas eleganter gelöst werden können. Auch ist das Ein- und Ausstecken des Kabels für den DisplayPort etwas fummelig, da dieser zwischen Monitorständer und Panel liegt. Hier hilft es sehr, dass das der Monitor auch Pivot unterstützt, so dass man dann beim Ein- oder Ausstöpseln des Kabels das Panel leicht verdrehen kann.

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Kabelführung an der Rückseite des Monitorfußes (links). Die Kabel sind von der Vorderseite sichtbar (rechts).

Die Höhenverstellung geht mit zwei Händen angenehm leicht vor sich und behält das Panel dennoch stabil in der eingestellten Höhe. Bemerkenswert ist der große Verstellbereich, der in der unteren Position das Panel bis auf den Monitorfuß herunter fahren lässt und in der oberen Position einen Abstand von 15 cm zur Schreibtischoberfläche lässt. Im Pivot-Betrieb kann das Panel ebenfalls bis auf den Monitorfuß herunter gefahren werden.

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Der HP E241e in der Pivot-Stellung.

Der größtmögliche Anstand zur Tischoberfläche beträgt dann 6 cm. Auch die Neigung des Panels ist in einem recht großen Bereich von -5° bis +30° möglich, so dass sicherlich für die meisten Menschen eine ergonomisch gute Einstellung gefunden werden kann. Schön gelöst ist die Drehung des gesamten Monitors nach links oder rechts die mitsamt dem Fuß durch eine Drehplatte an der Unterseite des Monitorfußes geschieht. Somit ergibt sich ein Drehwinkel von -180° bis +180°. Man muss lediglich etwas aufpassen, dass einem der mitdrehende Fuß nicht den ganzen Kleinkram, der meist auf einem Schreibtisch herumliegt, durch die Gegend schiebt.

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Der HP E241e bei seitlicher Betrachtung.

In der unteren Mitte des Monitorrahmens befindet sich das HP-Logo in matter Metalloptik. Störende Reflexionen tauchen hier im Vergleich zu glänzenden Logos eher weniger auf. Der Rahmen um das Panel ist an allen vier Seiten mit knapp 17 mm nicht wirklich schmal, fügt sich aber dennoch harmonisch in das Gesamtbild ein.

Für den Pivot-Modus ist die beigelegte Software HP Display Assistant gedacht, um Informationen im Hochformat anzeigen zu können. Innerhalb des OSD-Menüs kann dieses ebenfalls für das Arbeiten im Hochformat gedreht werden.

Die Stromversorgung ist im Monitor untergebracht, so dass lediglich ein Kaltgeräterstecker von der Steckdose zum Monitor führt. Die Belüftungsschlitze an der Rückseite sind sehr großzügig ausgelegt und befinden sich sowohl an beiden Seiten als auch an der Oberseite. Allerdings spürt man auch im Dauerbetrieb so gut wie keine Wärmeabgabe. Das Innere des Monitors ist durch die Lüftungsschlitze sichtbar.

Technik

Betriebsgeräusch

Ein Betriebsgeräusch kann bei keiner Einstellung wahrgenommen werden, weder ein Brummen noch ein Pfeifen auch nicht bei abgeregelter oder voll aufgedrehter Helligkeit. Allerdings kann gerade die Geräuschentwicklung einer gewissen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.

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