720p-3D-Gaming mit dem Optoma GT750E

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Als Nachfolger des GT720 stößt der Optoma GT750E zum Gaming-orientierten Line-Up des Herstellers. Ein kurzer Vergleich zeigt: Das E steht für Extras. Hinzugekommen ist beispielsweise ein zweiter HDMI-Port, dazu gibts mehr Leuchtstärke als beim Vorgänger, auch an der Bildqualität hat Optoma geschraubt: Beispielsweise soll der für Ein-Chip-DLP-Beamer typische Regenbogeneffekt minimiert worden sein.

Nativ bei 16:10, kann die Auflösung zu 16:9, bei älteren Spieletiteln bzw. früheren Konsolengenerationen zu 4:3 gewechselt werden. (Foto: Optoma)

Für verbesserte 3D-Fähigkeit kommt HDMI in Version 1.4 zum Einsatz, was den Direktanschluss eines 3D-fähigen Zuspielers erlaubt – die hauseigene 3D-XL Switchbox wird überflüssig. Außerdem funktioniert der GT750E sowohl mit DLP-Link-Brillen über die gleichnamige Technologie als auch mit RF-3D-Modellen über den externen Emitter.

Trotz verbesserter Helligkeit von 3.000 ANSI-Lumen vergehen 3.000 (Bright Mode) bzw. 4.000 Stunden, ehe das Leuchtmittel den Geist aufgibt. Notwendig ist die hohe Leuchtkraft für die 3D-Darstellung: DLP-Link setzt auf Active Shutter, was naturgemäß mit Lichtschwund einhergeht. Die hohe Lichtstärke und der Kontrastwert von 3.000:1 machen den Beamer unabhängig vom Raumlicht.

Damit Gamer so richtig ins Spiel eintauchen können, hat Optoma sämtliche Register gezogen: Locker übertönen beispielsweise zwei Fünfwattlautsprecher die Betriebslautstärke von 28 bzw. 30 Dezibel. Je nach Projektionsabstand ist eine imposante Bilddiagonale zwischen 32 und 322 Zoll wählbar. Fast schon ein Weitwinkelobjektiv, ermöglicht das Linsensystem dem Benutzer, dicht vor der Projektionsfläche zu sitzen, ohne Schatten darauf zu werfen.

Projiziert ein 90-Zoll-Bild aus 1,5 Meter Abstand: Optomas Gaming-Spezialist GT750E. (Foto: Optoma)

Der Straßenpreis für den GT750E liegt bei etwa 800 USD. Für 100 Dollar mehr ist die GT750-Variante erhältlich, bei bereits eine 3D-Brille inkludiert ist.

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