Barco MDRC-2124: DICOM-kalibriertes Klinikdisplay mit 10-Bit-LUT

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Mit dem MDRC-2124 stockt Medical-Imaging-Spezialist Barco seine TFT-Palette für den klinischen Bereich um ein 24-Zoll-Display auf. Laut Hersteller ist der für den täglichen Einsatz im Krankenhaus konzipierte Multizweck-Monitor in der Lage, alle anfallenden bildgebenden Aufgaben in bester Qualität zu erfüllen. Barco empfiehlt das Full-HD-Panel für nahezu alle klinischen Fachrichtungen, Privat- und Zahnarztpraxen.

Software-Manager: Alle Bildeinstellungen des MDRC-2124 lassen sich via Fernzugriff vornehmen. (Bild: Barco)

Wie seine Schwestermodelle arbeitet der neue Barco MDRC-2124 mit professioneller, medizinisch unbedenklicher LCD-Technologie. Sie bietet eine maximale Bildhelligkeit von 400 cd/m[sup]2[/sup] beziehungsweise 250 cd/m[sup]2[/sup] nach der DICOM-Kalibrierung (Digital Imaging and Communications in Medicine). Eine eigens für die Hintergrundbeleuchtung implementierte Elektronik erlaubt besonders schnelle Einschaltvorgänge und stabilisiert die Beleuchtung. Das Kontrastverhältnis beträgt 1.000:1 und der TFT verfügt in beiden Richtungen über den maximalen Blickwinkel von 178 Grad.

Die Auflösung ist mit 1.920 mal 1.200 Pixeln besonders hoch gewählt, um medizinisches Bildmaterial bis ins kleinste Detail korrekt darzustellen. Bilder und Videos lassen sich über DVI zuspielen, wobei Bewegtbilder bei einer Reaktionszeit von fünf Millisekunden flüssig über den Schirm laufen sollten. Die Bildelektronik des MDRC-2124 kann auf eine 10-Bit-LUT zurückgreifen. Der 17-Kilo-Monitor kann aufgestellt oder VESA-konform an Wänden angebracht werden. Kippen, Drehen und Höhenverstellung bieten in Kombination mit der Pivotfunktion reichlich Ergonomie am Arbeitsplatz.

Bei einem Stromverbrauch von 120 Watt mag sich der Schlafmodus in der Energiebilanz bemerkbar machen; ferner soll er die Lebenszeit der Hintergrundbeleuchtung verlängern, wofür auch ein anderes Feature sorgen soll: Im Lieferumfang des Breitbildmonitors befindet sich das Online-Tool MediCal QAWeb, die den Fernzugriff auf sein Konfigurationsmenü über einen Internetbrowser erlaubt. Klinikadministratoren müssen dank der Software nicht von Raum zu Raum gehen, um auf allen Displays gleiche Einstellungen zu erhalten, sondern tun dies vom ihrem Arbeitsplatz aus übers Inter- oder Intranet.

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