BVM-E250: Sony zeigt Studiomonitor mit OLED-Panel

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Auf der IFA 2008 war er die Sensation – Sonys elf Zoll großer XEL-1, der erste serienreife Fernseher mit OLED-Bildschirm. In Gestalt eines 24,5 Zoll messenden Studiomonitors wollen die Japaner nun professionelle Filmschaffende für die die Displaytechnologie begeistern.

Angesichts des Preises für den Studio-LCD BVM-L231 hier im Bild stellt sich die Frage, wie viel Sonys neues OLED-Display kosten wird. (Foto: Sony)

Auf dem Hollywood Post Alliance Tech Retreat , einer Veranstaltung der Berufsgenossenschaft (HPA) für digitale Post-Production im Filmbusiness, will Sony den OLED-Schirm im Rahmen eines Events vorführen. Der BVM-E250 soll sich in einer Demo gegen einen LCD- und einen CRT-Monitor behaupten. Anhand von bewegten Testbildern werden unter anderem Schwarzwert und Tonumfang verglichen.

Details liegen noch nicht vor, diversen Quellen zufolge soll es sich aber beim BVM-E250 nicht um den gleich großen Prototypen handeln, der räumliches Sehen ohne Brille ermöglicht. Auf der CES im Januar war ebenfalls ein 24,5-Zöller präsentiert worden, der 2011 als 3D-Modell auf den Markt kommen soll. Wie auf oled-info.com vermutet wird, dürfte das OLED-Display nicht ganz günstig sein. Immerhin schlägt schon das 23 Zoll große LCD-Pendant BVM-L231 mit einem Listenpreis von 23.589 Euro zu Buche. Das WUXGA-Modell wird ebenfalls auf der HPA-Veranstaltung zu sehen sein.

Sonys OLED-Erstling XEL-1 sollte anfangs rund 4.000 Euro kosten und dümpelt aktuell bei Amazon immer noch für 1.200 bis 3.000 Euro herum. LGs 15-Zoll-Modell 15EL9500 geht dagegen bereits für 1.299 Euro über den virtuellen Ladentisch. Nachdem OLEDs den Sprung von winzigen MP3-Player-Displays zu den Smartphones und Digitalkameras geschafft haben, entwickelt sich die Technologie zum Milliardenmarkt. Wann es erste bezahlbare Monitore und Fernseher mit OLED-Panel geben wird, ist allerdings noch nicht abzusehen.

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