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EIZO SX2262W: Punktgenaue Farben

Mit einer Detailgenauigkeit von 103 dpi zeigt der SX2262W von EIZO etwa 30 % mehr Information als herkömmliche 22 Zoll-Schirme. Dafür sorgt die native Auflösung von 1.920 x 1.200 Bildpunkten, die sonst erst ab 24 Zoll-Bilddiagonale typisch ist. Der Farbraum des SX2262W umfasst deutlich mehr Farben als üblich. Mit etwa 95 % der AdobeRGB-Farben wirken Bilder und Grafiken kräftiger und lebendiger. Der Schirm mit S-PVA Panel gibt hochgesättigte Töne wieder, die anderenfalls nicht darstellbar sind. Selbstverständlich bildet der SX2262W auch Farben kleiner Farbräume, beispielsweise sRGB, exakt ab.

EIZO SX2262W: Punktgenaue Farben. (Bild: Eizo)

Der Digital Uniformity Equalizer (DUE) des SX2262W bürgt für perfekte Ausleuchtung auf der gesamten Anzeige. Digitale Fotos leuchten auf dem Monitor deshalb überall in ihrer vollen Farbdynamik und mit dem richtigen Farbton. Farben von Bildern und Grafiken werden in der Mitte wie auch am Rand korrekt angezeigt.

Neben seinen beiden DVI-I-Schnittstellen bietet der SX2262W einen Display Port-Anschluss, der eine Farbauflösung mit 10 Bit ermöglicht. So stellt der Schirm mit einer Milliarde Farben selbst allerkleinste Tonabstufungen dar, was allerdings eine entsprechende 10-Bit-Unterstützung durch die Anwendungssoftware und Grafikkarte voraussetzt.

Eine 12-Bit-Look-Up-Table und ein 16-Bit-Processing steuern die Farbgenauigkeit des SX2262W, der 68 Milliarden verfügbare Farbtöne so genauestens adressiert. Feine Bildstrukturen und Farbnuancen werden daher sauber und differenziert abgebildet. Das ermöglicht eine viel genauere Abstufung von Farbinformationen als bei üblichen 8-Bit-LUTs. Über ein integriertes Farbmanagemen lassen sich Weißpunkt zwischen 4.000 und 10.000 K und Gamma-Korrektur justieren.

EIZO garantiert einen 5-jährigen Vor-Ort-Austauschservice. Der Straßenpreis des SX2262W wird etwa 750,- Euro betragen, und der Schirm ist ab Ende März verfügbar.

Andreas Roth

... ist Geschäftsführer der PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG und darüber hinaus Chefredakteur von PRAD. Er stellte im März 2002 die Internetseite Prad.de mit dem Schwerpunkt Display Technologie online. Privat gilt er als absoluter Serienjunkie und Netflix Fan.

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