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InFocus zeigt drei neue Businessdisplays

Der amerikanische Spezialist für Displaytechnologie, InFocus, stellte Anfang März drei besonders dünne LCD-Bildschirme vor. Sie sollen in Bezug aufs Preis-Leistungs-Verhältnis die Lücke zwischen Endkundendisplays und professionellen Geräten schließen.

Mit 42 Zoll der Kleinste im Bunde – InFocus INF4201 (Bild: InFocus).

Vor allem aber sollen sie die Zusammenarbeit fördern und so die Produktivität, den Grad der Vernetzung und die Langlebigkeit Konferenzen intensivieren. Mit etlichen Anschlussmöglichkeiten für Audio-Video-Quellen, Computer, Systeme für die Raumsteuerung sollen bei Videokonferenzen, Web-Meetings, Echtzeit-Demonstrationen und Trainings gute Dienste leisten.

Nach Ansicht von Benjamin Joy, Leiter der Business-Produktlinie, würden Unternehmen aus Kostengründen häufig für Endkunden vorgesehene Geräte kaufen, um später festzustellen, dass diese für die Zusammenarbeit in Konferenzen und weitere anspruchsvolle kommerzielle Zwecke völlig ungeeignet seien. „Mit unseren neuen Displays stellen wir Unternehmen haltbare, solide konstruierte und mit langen Garantiezeiten abgesicherte Geräte zur Verfügung, deren Merkmale die Produktivität erhöhen.“

Erhältlich sind die InFocus-Schirme in den Größen 42, 55 und 65 Zoll. Sie besitzen eine native Auflösung von 1.920 mal 1.080 Pixeln und verarbeiten Computersignale bis zu WUXGA (1.920 x 1.200). Dynamisch kann die Bildeinstellung Splitscreen benutzt werden, um zeitgleich Vollbildansichten zweier unterschiedlicher Videoquellen anzuzeigen. Weiterhin sind die Bildschirme mit verstärkten Lautsprechern ausgestattet.

Laut InFocus habe man viel Zeit und Erfahrung in nutzerfreundliche Bedienung und Formatunterstützung investiert. Im Ergebnis sollen die Displays mehr als 70 verschiedene analoge und digitale Quellen automatisch erkennen und die Bildeinstellungen, falls nötig, sofort anpassen. Im Vergleich zu Endkundengeräten besitzen die InFocus-Schirme somit ein fünfmal größeres Kompatibilitätsspektrum.

Die Anschlussoptionen beinhalten neben HDMI, VGA und S-Video auch Composite-Video, Komponente, Audio- und RS232-Eingänge. Letztere Kategorie soll die Zusammenarbeit mit Raumsteuerungs- und Mediensystemen von Crestron und AMX sicherstellen. Weil Business-Bildschirme nicht nur wenige Stunden pro Tag laufen, hat InFocus Wert auf Hochleistungsnetzteile und Einrichtungen für die thermische Kontrolle zum Auslassen von Abwärme gelegt.

Drei Jahre Garantie und ein Metallgehäuse sollen zusätzlich für Langlebigkeit und Sicherheit sorgen. Die Firmware ist upgradefähig und dank VESA-Vorrichtung soll das modulare Design langfristig eine ausreichende Wartung ermöglichen. Außerdem an Bord: eine Software, die das Einbrennen von Bildern verhindern soll. Abhängig von der Bilddiagonalen kosten die Businessmodelle zwischen 1.399 und 7.499 US-Dollar und sind auf dem amerikanischen Markt sofort erhältlich.

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