Multimedia im Mittelformat – BenQ stellt die ML2241- und ML2441-LED-Fernseher vor

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Der taiwanische Elektronikkonzern BenQ kündigte kürzlich in einer Pressemitteilung die Einführung von zwei Full-HD-LED-Fernsehern an. Nach BenQs Aussage handelt es sich bei den Fernsehern ML2241 und ML2441 um die ersten Kleinformatmodelle mit LED-Beleuchtung in Europa. Die Modelle mit schlanker Gehäusebauart fokussieren die Zielgruppen der Studenten und der sogenannten „Young Professionals“.

Die erste Gruppe, so das Unternehmen, könnte sich aus Platzgründen für die PC-fähigen Fernseher interessieren, während die Geräte für die zweite Gruppe als Zweitfernseher in Fragen kommen könnten.

Ihre Bautiefe beträgt knapp vier Zentimeter; an der dünnsten Stelle messen sie gerade einmal 19 Millimeter. Die platzsparenden Modelle sollen laut dem Unternehmen kleine Kunstwerke sein.

Im Vergleich zu herkömmlichen, CCFL-beleuchteten Fernsehern sollen der 21,5 Zoll große ML2241 und 23,5-Zöller ML2441 bis zu 40 Prozent weniger Strom benötigen. Der Stand-by-Modus schlägt nur mit 0,5 Watt zu Buche, ein Wert, der, wie BenQ betont, der EuP-Richtlinie für Ökodesign 2010 genügt. Beide BenQ-TVs verfügen über einen physikalischen Netzschalter, der sie komplett vom Stromnetz trennt.

Dank LED-Technik bieten die TVs ein ultrahohes dynamisches Kontrastverhältnis von 5.000.000:1, womit preis- und ausstattungsmäßig vergleichbare Geräte anderer Hersteller laut BenQ in dieser Disziplin düpiert werden. Die Technik soll derart präzise arbeiten, dass er für jede Film- oder Spielszene individuell bestmöglich den Kontrast anpasst, sodass nicht nur sattere Farben und tieferes Schwarz möglich sind, sondern auch die Details in dunkelsten Bereichen nicht untergehen sollen.

Die 16:9-Panels bieten eine Auflösung von 1.920 mal 1.080 Pixeln und sollen sich auf die Wiedergabe von 1080p-24Hz-Signalen verstehen. Mit an Bord: BenQs selbst entwickelter Umgebungslichtsensor “Senseye 5”, eine Methode zur Bildverbesserung, mit der schnelle Bewegungen beruhigt und Farben sowie Kontrast optimiert werden.

Die neuen Modelle lassen sich nicht nur am PC oder Fernsehanschluss betreiben – dank eines USB-2.0-Anschlusses und dreier HDMI-Ports fungieren sie auch als Stand-Alone-Multimedia-Lösung zur Filmwiedergabe von USB-Speichern oder als Bildgeber für Spielkonsolen. Teil dieser medialen Fähigkeiten ist die Unterstützung des H.264-Videocodecs. Die von BenQ integrierten Lautsprecher erklingen in „SRS TruSurround HD”-Qualität – selbst wenn der Bildschirm ausgeschaltet ist, können Anwender Musik abspielen.

Neben Video- und Musikwiedergabe darf auch die Bilderrahmenfunktion nicht fehlen: Per SmartCliQ-Funktion lassen sich auf USB-Geräten gespeicherte Fotos und Bildergalerien nicht nur abspielen, sondern auch zoomen und rotieren. Die ML-Modelle – laut BenQ dank ihres großen Funktionsumfangs die ultimativen Media-Center-Displays – sollen ab April in den meisten europäischen Ländern auf den Markt kommen. Einführungspreise nannte der Hersteller jedoch noch nicht.

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