NEC präsentiert 23-Zoll-Panel mit LED und IPS

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In seiner Heimat hat der japanische Elektronikkonzern NEC mit dem MultiSync EA232WMi das Flaggschiff einer neuen Monitorserie mit Full-HD-Display vorgestellt. Im Nachfolgemodell des MultiSync EA231WMi kombiniert der Hersteller LED-Beleuchtung mit einem IPS-Panel. Mit der technologisch hochwertigen Neuvorstellung wagt NEC preislich einen Vorstoß in das Mainstream-Preisniveau.

Der MultiSync EA232WMi kommt in den Gehäusefarben Weiß und Schwarz heraus. (Foto: NEC)

Während sich die Spezifikationen des neuen 23-Zöllers im Wesentlichen mit denen seines Vorgängers decken, soll der Unterschied vor allem im genügsameren Strombedarf liegen: Benötigte der EA231WMi durchschnittlich noch 43 Watt, soll der EA232WMi sich im Betrieb mit 31 Watt begnügen. Sind Helligkeits- und Kontrastwert auf Maximum eingestellt und alle Anschlüsse belegt, kommt der Neue mit 53 statt bisher 61 Watt aus. Die Einsparungen, die naturgemäß aufs Konto der LED-Hintergrundbeleuchtung gehen, dürften aber auch dem Einsatz einer Power-Manager-Technologie entspringen, der unter anderem ein automatischer Lichtsensor zugrunde liegt.

Bezüglich der Konnektivität hält sich NEC an das altbekannte Setting aus VGA und DVI, erweitert es jedoch um einen zukunftssicheren Displayport. Hinzu gesellen sich ein USB-Hub mit vier Ports und ein Kopfhöreranschluss. Stereolautsprecher mit einer Leistung von jeweils einem Watt komplettieren die Schnittstellenausstattung. Ergonomisch punktet das Display mit Kipp- und Pivotfunktion sowie einer Höhenverstellbarkeit um 110 Millimeter.

Das aus 1.920 mal 1.080 Pixeln zusammengesetzte Bild sollte dank IPS-Panel mit Blickwinkeln von 178 Grad aus beiden Richtungen gut erkennbar sein. Das statische Kontrastverhältnis von 1.000:1 kann dynamisch bis auf 3.000:1 zulegen, während die Lichtstärke 300 cd/m[sup]2[/sup] beträgt. Fragen nach der Bemessungsgrundlage wirft die relativ hohe Reaktionszeit von 14 Millisekunden auf. Zu dem für Anfang Januar geplanten Marktstart nennt NEC offiziell noch keinen Preis, japanische Medien berichten jedoch von etwa 37.000 Yen, was etwa 330 Euro entspricht.

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