Neues PLED-Modell von Viewsonic ist Leichtgewicht und Leistungsträger zugleich

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Ursprünglich für April 2011 angekündigt, verlässt das New-Era-Modell PLED W200 in diesen Tagen die Viewsonic -Werkhallen. Die Modellbezeichnung weckt Assoziationen zum kürzlich vorgestellten PLED W500 . Und in der Tat gibt es nicht wenige Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Pico-Beamern:

Der 720p-Bildwerfer von Viewsonic ist gerade handtellergroß. (Bild: Viewsonic)

So ist der W200 ebenfalls ein DLP-Beamer mit LED-Leuchtmittel. Die Bildhelligkeit von 250 ANSI-Lumen reicht nicht an die des Schwestermodells heran, dafür besitzt der W200 die gleichen Langläuferqualitäten. Abgesehen vom quasi entfallenden Wartungsintervall begrenzt die LED-Lampe den Stromverbrauch des Projektors auf weniger als 50 Watt. Mit 2.000:1 liegt auch das Kontrastverhältnis unter dem Niveau des W500.

Trotz seiner an einen CD-Player erinnernden Abmessungen und einem Nettogewicht von nur 400 Gramm besitzt die Neuvorstellung die gleiche 3D-Fähigkeit mit 120 Hertz wie der W500 und kann Präsentationen ohne Zuhilfenahme eines Laptops abspielen. Inhalte werden auf dem internen Speicher mit einem Gigabyte hinterlegt oder werden via SD-Card-Slot eingespielt. Der USB-Display-fähige USB-Port ersetzt unterwegs das störrisch-steife VGA-Kabel.

Automatisch agiert die vertikale Trapezkorrektur beim Aufstellen des W200. Das Projektionsverhältnis von 1,16:1 erzeugt maximal eine 2,03-Meter-Diagonale aus einer Entfernung von zwei Metern, wobei Anwender die Wahl zwischen den Formaten 16:10 (nativ), 16:9 und 4:3 haben.

Per Adapter wird der VGA-Port zum Komponenten-Anschluss, begleitend steht Composite zur Verfügung. Die Klangausgabe erfolgt über zwei Lautsprecher mit zehn Watt Leistung. 499 USD soll der W200 kosten, Preis und Marktstart in Deutschland sind noch nicht bekannt.

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