Surface Pro: Ultrabook-Ersatz landet in Europa

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Mit morgen, Donnerstag, startet Microsofts Surface Pro in West- und Mitteleuropa, unter anderem in der gesamten DACH-Region. Der große Bruder zum Tablet Surface RT soll eine etwas andere Zielgruppe ansprechen. Dabei soll es eher als Notebook-Ersatz auch moderne Prosumer ansprechen, für die nicht strikt mit 17:00 Uhr Büroschluss ist, sondern Arbeits- und Privatleben zunehmen verfließen.

Microsoft Surface Pro (Bild: Microsoft)

Surface Pro soll es leicht machen, auf einem Gerät sowohl zu arbeiten als auch die Funktionalität eines Media-Tablets zu bekommen. Für die Produktivität setzt das 10,6-Zoll-Gerät auf die Möglichkeiten eines vollwertigen Windows 8 Professional. Der auf den ersten Blick auffallendste Unterschied zu Surface RT ist freilich der mitgelieferte Stift, der ein bequemes Handschreiben auf dem Touch-Display verspricht.

Surface Pro ist auf den ersten Blick nicht viel größer als diverse Zehn-Zoll-Tablets, doch etwas dicker. Freilich sieht Microsoft das Gerät nicht unbedingt als Konkurrent für Multimedia-Tablets, insbesondere in Verbindung mit dem optionalen Touch-Keyboard. „Eigentlich ist es ein klassisches Ultrabook“, so Stefan Sennebogen, Geschäftsbereichsleiter Windows bei Microsoft Österreich. Als solches positioniert Microsoft das Gerät zum Launch auch eher als Modell für Unternehmen und Knowledge Worker, die auch von daheim und nicht nur strikt zu Bürostunden arbeiten.

Funktionell ist das gerechtfertigt, da das Gerät neben Apps auch alle klassischen Windows Anwendungen unterstützt – inklusive des vollwertigen Office-Pakets. Wie das Unternehmen betont, ist bei Surface Pro auch die Verwaltung innerhalb eines Unternehmensnetzwerks einfach möglich. Die Positionierung eher als Notebook-Ersatz hat freilich auch für Microsoft Vorteile, denn für ein Multimedia-Tablet ist Surface Pro mit 900 Gramm doch eher auf der schweren Seite, während das Gewicht für ein eher kompaktes Ultrabook in Ordnung geht.

Auf den ersten Blick ähnelt Surface Pro optisch stark dem kleinen Bruder und nutzt wie dieser Microsofts spezielles Magnesium-Gehäuse. Ein auffalender Unterschied ist der Einsteckplatz für den Stift, mit dem das Gerät zusätzlich punkten soll. Denn statt Bildschirmtastatur oder Zubehör-Keyboard kann man jederzeit Handschrift-Eingabe mit dem Stylus nutzen. Die Schrifterkennung funktioniert beim kurzen Hands-on trotzt Redakteurs-Klaue leidlich gut, bei Sonderzeichen gibt es aber eindeutig noch Luft nach oben.

Weitere technische Eckdaten sind ein Full-HD-Display mit 1.920 mal 1.080 Pixel Auflösung, Intel-Core-i5-CPU, 4 Gigabyte (GB) RAM und je nach Modell 64 oder 128 GB interner Speicherplatz. Die vorinstallierte Software verbraucht davon über 40 GB, wofür Microsoft zum US-Start viel Kritik geerntet hat. Allerdings betont Lutz, dass ein Teil davon auf deinstallierbare Apps entfällt und Surface Pro zudem eine Spiechererweiterung per microSDXC-Karte erlaubt. Ein normaler USB-3.0-Port macht auch den Anschluss einer externen Festplatte oder anderer Peripherie leicht. Ein Mini-DisplayPort-Anschluss statt eines HDMI-Ports unterstreicht, dass Surface Pro eher auf Business-Kunden abzielt. Das Gerät gibt es ab 879 Euro. (pte)

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