Test EIZO CG245W: Der Referenz-Monitor für Grafik mit eingebautem Colorimeter

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Der ehemalige Premium Testbericht zum Eizo CD245 ist jetzt für alle User zugänglich.

Obwohl Eizo in Gestalt des CG243W bereits mit einem 24-Zoll Bildschirm mit H-IPS Panel im High-End Segment aufwarten kann, wurde das Produktangebot nun durch den CG245W ergänzt. Dabei handelt es sich ebenfalls um einen Bildschirm mit 24-Zoll großem H-IPS Panel. Mit der WCG-CCFL Hintergrundbeleuchtung soll AdobeRGB fast vollständig abgedeckt werden. Wo liegen nun die Unterschiede zum CG243W?

EIZO CG245: Der Grafik-Profi mit eingebautem Colorimeter.

Nicht in der Elektronik: Sie unterscheidet sich kaum vom etwas älteren Schwestermodell. Eine programmierbare 12bit 3D-LUT mit einer internen Rechengenauigkeit von 16bit pro Kanal, sorgt in beiden Displays für optimale Voraussetzungen im Hinblick auf eine Hardwarekalibrierung mit „Color Navigator“. Eizos Lösung zur Hardwarekalibrierung konnte bereits in früheren Tests voll überzeugen. Eine flexible Farbraumemulation ist eines der zentralen Features der Software in Verbindung mit Bildschirmen der CG-Reihe.

Der DisplayPort Eingang erlaubt, bei Erfüllung der notwendigen Voraussetzungen, eine Zuspielung mit 10bit pro Kanal. Das war bereits mit dem CG243W möglich. Ob es sich beim Panel dann wirklich um eine der seltenen 10bit Varianten handelt, ist wiederum fraglich. Beim CG243W kam noch eine Ausführung mit 8bit pro Kanal zum Einsatz. Für das Arbeiten in 8bit pro Kanal ist diese Frage allerdings bedeutungslos. Eine FRC-Schaltung würde in beiden Varianten für die möglichst verlustfreie Anzeige des verarbeiteten Signals sorgen. Bislang hat Eizo hier immer für eine vernünftige Implementierung gesorgt.

Bei einem Überfliegen der Datenblätter bleibt zunächst nur die 1 ms schlechtere Reaktionszeit für einen Grau-zu-Grau Wechsel im Vergleich zum CG243W festzuhalten. Aber natürlich hat Eizo deswegen kein neues Modell auf den Markt gebracht, zumal die Spieletauglichkeit in diesem Bereich keine signifikante Rolle spielen dürfte.

Zentrales, neues Feature ist das integrierte Colorimeter, mit dem der Benutzer ohne eigenes Gerät auskommen soll. Es wird von „Color Navigator“ unterstützt, kann aber auch selbständig aktiviert werden. Wir werden diese integrierte Lösung im Verlaufe des ausführlichen Testberichtes natürlich genau unter die Lupe nehmen.

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... ist Geschäftsführer der PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG und darüber hinaus Chefredakteur von PRAD. Er stellte im März 2002 die Internetseite Prad.de mit dem Schwerpunkt Display Technologie online. Privat gilt er als absoluter Serienjunkie und Netflix Fan.

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