Test LG W2420R: Grafikprofi mit falschem Kolorimeter gebundelt

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Mit dem W2420R stößt LG nun selbst in das Produktsegment der High-End LCDs für ambitionierte Bild- und Videobearbeitung vor. Bislang wurden Panels des Herstellers zwar oft in entsprechenden Geräten verwendet, beispielsweise in den kürzlich getesteten HP LP2480zx und Eizo CG243W, aber ein eigenes Gerät fehlte. Der LG W2420R schließt diese Lücke und präsentiert sich als Bildschirm für den anspruchsvollen Anwender.

LG W2420R: Grafikprofi mit falschem Kolorimeter gebundelt. (Bild: LG)

Das 24-Zoll große H-IPS Panel wird auch im HP LP2480zx verbaut und ebenfalls mit dreifarbigen LEDs statt CCFL-Leuchtröhren beleuchtet. Über den HDMI-Eingang (Version 1.3) verspricht LG die Zuspielung mit 10-Bit pro Kanal (in den älteren Versionen war das nur in YCbCr mit Farbunterabtastung möglich). Das Panel selbst soll in jedem Fall mit entsprechender Farbtiefe angesteuert werden.

Standesgemäß ausgestattet wurde der LG W2420R auch in Sachen Elektronik: Mit einer programmierbaren 12-Bit LUT und interner Rechengenauigkeit von 16-Bit muss er sich nicht vor der etablierten Konkurrenz verstecken. Mit dem integrierten Deinterlacer ist per HDMI auch die Zuspielung von halbbildbasierten Signalen möglich. Die mitgelieferte Software ermöglicht eine Hardwarekalibrierung mit optionaler Farbraumemulation. Eine kompatible Messsonde in Form eines Kolorimeters wird von LG gleich beigelegt.

Lesen Sie wie sich der Grafikprofi-Monitor im ausführlichen PRAD Test schlägt und wie er im Vergleich zum Eizo CG243W und HP LP2480zx abschneidet.

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