Erweiterte Einstellungen
Farbe: Unter diesem Menüpunkt können die voreingestellten Modi sowie Kontrast (0 bis 100), Farbtemperatur („Aus“ bzw. von 4000 K bis 10 000 K in Schritten von 500 K, eingeschlossen 9300 K) und Gamma (1.8, 2.0, 2.2 und 2.4) geregelt werden. Im Untermenü „Erweiterte Einstellungen“ sind Overdrive („Verbessert“, „Standard“ und „Aus“), Farbton (-50 bis 50), Sättigung (-50 bis 50) und Gain-Einstellungen (RGB-Werte von 0 bis 100) zu finden. Gleichzeitig ist es möglich, die gespeicherten Werte für jeden Modus zurückzusetzen. Nicht immer stehen alle Menüpunkte zur Verfügung. So kann beispielsweise bei DICOM überhaupt nichts geändert werden, und bei sRGB ist nur der Helligkeitswert einstellbar. In den beiden Modi „User1“ und „User2“ sind dagegen alle Werte anpassbar.

Signal: Unter „Bilderweiterung“ kann die Skalierung („Automatik“, „Vollbild“, und „Seitenverhältnis“) eingestellt werden, wobei die Automatik nur am HDMI-Eingang funktioniert. Mit „Schärfe“ (Aus, 1 und 2) ist es möglich, die Schriftschärfe zu optimieren. Diese Funktion ist auch in der nativen Auflösung verfügbar. Zudem können der Eingabefarbraum („Automatik“, „YUV“ oder „RGB“) und der Eingangsbereich („Automatik“, „Gesamt“ und „Begrenzt“) eingestellt werden.
Einstellungen: Die automatische Eingabe-Erkennung („Ein“ und „Aus“) erkennt selbstständig den Anschluss, über den PC-Signale empfangen werden, und stellt das Bild auf dem Monitor dar. „Menürotation“ (0°, 90° und 270°) dreht das OSD entsprechend, und „Bildschirm-Logo“ („Ein“ und „Aus“) zeigt das EIZO-Logo sowie das Logo des Zertifizierungsstandards auf dem Bildschirm oder blendet sie aus. Obendrein gibt es den Punkt „Indikator“ („Aus“, „1 bis 7“), über den die Betriebs-LED ausgeschaltet oder die Helligkeit gedimmt werden kann.
Im Untermenü „Erweiterte Einstellungen“ ist der Kompatibilitätsmodus („Ein“ und „Aus“) zu finden, der gewählt werden kann, wenn sich nach dem Einschalten beispielsweise die Positionen von Fenstern und Symbolen auf dem Desktop ändern. Im Bereitschaftszustand („Ein“ und „Aus“) kann festgelegt werden, dass der Monitor entsprechend dem Status des PCs in selbigen (Energiesparen) übergeht. Des Weiteren kann der EIZO EV2400R hier auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden.
Sprachen: Insgesamt stehen neun Sprachen zur Verfügung (Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Schwedisch, Japanisch, vereinfachtes Chinesisch und traditionelles Chinesisch).
Information: Unter diesem Menüpunkt kann man Modellbezeichnung, Seriennummer, Firmware-Version, Nutzungsdauer und Eingangssignalinformationen überprüfen.
Bildqualität
Sowohl der Panel-Rahmen als auch die Display-Oberfläche sind matt ausgeführt und wirkungsvoll entspiegelt. Selbst bei seitlich einfallendem Licht oder hell gekleideten Personen im Sichtfeld entstehen bei dunklen Bildinhalten nur minimale Reflexionen – ein klarer Vorteil für ein konzentriertes Arbeiten ohne Ablenkung.
Beim Reset (Werkseinstellungen) stellt der EIZO EV2400R folgende Werte ein:
| Bildmodus: | User1 |
| Helligkeit: | 86 |
| Kontrast: | 50 |
| Gamma: | 2.2 |
| Farbtemperatur: | 6500 K |
| RGB: | 100 | 92 | 93 |
Die Energiesparoptionen Auto EcoView und EcoView Optimizer 2 wurden deaktiviert. Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.
Auflösung
Die Full-HD-Auflösung (1920 × 1080 Pixel, 16:9) verteilt sich auf 24 Zoll und bietet somit 93 ppi. Die Bezeichnung ppi steht für „pixel per inch“, also Pixel pro Zoll. Diese Maßeinheit beschreibt die Auflösung eines Bildes, ohne jedoch Angaben über die Ausgabegröße zu machen.
Die Schriftdarstellung ist angenehm groß und kann bei Bedarf unter Windows über ClearType noch an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.
Graustufen
Die Graubalance macht beim EIZO EV2400R bereits ab Werk einen ausgezeichneten Eindruck. Die Graustufen wirken völlig neutral. Die hellsten Stufen lassen sich vollständig und die dunkelsten bis einschließlich Stufe 4 unterscheiden. Beide Bildschirmhälften wirken dabei völlig identisch.

Selbst feinste Grauverläufe werden äußerst präzise und nahtlos wiedergegeben. Es sind keine Farbverzerrungen oder Banding-Effekte zu erkennen. Dieses Ergebnis verdankt der EIZO EV2400R sicherlich auch der Verwendung einer 10-Bit-LUT (Look-up-Table) für die interne Verarbeitung, die eine wesentlich präzisere Zuordnung der Farbinformationen ermöglicht als eine übliche 8-Bit-LUT.
Auf der Ausgabeseite im Grafikkarten-Treiber kann allerdings lediglich ein 8-Bit-Signal eingestellt werden. Dennoch erweist sich die höhere interne Präzision bei der Verarbeitung von feinen Grau- und Farbverläufen als vorteilhaft.
Ausleuchtung
Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge bei komplett abgedunkeltem Raum sieht; hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.
Bei mittiger Blickrichtung ist die Ausleuchtung ausgezeichnet. Aufhellungen in den Ecken oder Hotspots im Randbereich sind nicht vorhanden. Insgesamt betrachtet ist die Ausleuchtung als sehr gut zu bewerten.

Wenn man sich weiter von der zentralen Sitzposition entfernt, wird der übliche Effekt des IPS-Glows sichtbar, wobei er bei diagonalen Blickwinkeln am stärksten auffällt. Das Bild erhält eine leicht rötliche Einfärbung. Dies ist ein typisches Verhalten von IPS-Panels.










