Test Huawei MediaPad X1 7.0

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Einleitung

Wir möchten uns bei noteboosbilliger.de bedanken, die uns das Huawei MediaPad X1 7.0 für unseren Test freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben. Ein umfangreiches Tablet Angebot finden Sie im notebooksbilliger.de Onlineshop.

Huawei hat sich bisher vor allem als Zulieferer von Mobilfunkkomponenten und als Smartphone-Hersteller einen Namen gemacht. Auf dem Tablet-Markt ist der chinesische Mobilfunkzulieferer hierzulande eher noch eine Unbekannte. Das könnte sich mit der aktuellen Modell-Generation allerdings schlagartig ändern.

Das Huawei MediaPad X1 7.0 ist in Deutschland seit einigen Wochen in geringen Stückzahlen verfügbar und lockt mit einer ambitionierten Ausstattungsliste. FullHD-IPS-Display, Quad-Core-CPU, LTE, Alu-Gehäuse, 13-MP-Kamera und Telefonie-Funktionalität repräsentieren nicht nur das unbedingt Notwendige, sondern stellen eine äußerst seltene Kombination dar.

Preislich rangiert das Huawei MediaPad X1 7.0 mit einem Listenpreis von knapp 400 Euro zwar nicht im Einsteigerbereich, zeigt sich angesichts der verbauten Komponenten aber dennoch als sehr attraktives Gesamtpaket. Aktuell rangiert der Straßenpreis von etwa 390 Euro, wahrscheinlich aufgrund der mäßigen Verfügbarkeit, nur knapp unter dem offiziellen Listenpreis.

Asus Memo Pad 7 Tablet Startbildschirm
Asus Memo Pad 7 Tablet Appuebersicht
Links: Huawei MediaPad X1 7.0. Rechts: Ansprechendes Design mit guter Ausstattung.

Während es dem klassischen PC richtig an den Kragen geht, erfreuen sich mobile Geräte immer größerer Beliebtheit. Gleichzeitig verschwinden die Grenzen zwischen den verschiedenen Geräteklassen immer öfter, um die unterschiedlichen Bedürfnisse der Anwender bestmöglich erfüllen zu können.

Tablets mit Tastaturdock konkurrieren mit den klassischen Notebooks und Tablets mit Telefoniefunktion (Phablets) sollen den konventionellen Smartphones gefährlich werden. Wie alltagstauglich ein übergroßes Smartphone im 7-Zoll-Format oder, je nach Sichtweise, ein kleines Tablet mit Telefoniefunktion tatsächlich ist, testen wir am Huawei MediaPad X1 7.0.

Lieferumfang

Huawei will es wissen, so hat es den Anschein. Bereits die Verpackung repräsentiert einen gewissen Anspruch und stellt alles andere als eine schnöde Pappschachtel dar. Der geprägte Karton im Schubladen-Design ist ansprechend gestaltet und sorgt mit seiner nicht alltäglichen Konstruktion für einen ersten kleinen Aha-Effekt.

Das Tablet wird mit seinem Zubehör quasi seitlich herausgezogen und kann dann nach oben herausgehoben werden. Neben der obligatorischen Netzteil-USB-Kabel-Kombination findet man als konsequente Ergänzung der Telefonfunktion auch noch ein passendes Headset im Karton. Einem ersten Einsatz „Out of the Box“ steht hier also nichts im Wege.

Asus Memo Pad 7 Tablet Geoeffnet
Asus Memo Pad 7 Tablet Packungsinhalt
Links: Edler Karton mit spannendem Inhalt. Rechts: Angemessener Lieferumfang.

Technische Daten

Huawei MediaPad X1 7.0
Hersteller: Huawei
Modell: MediaPad X1 7.0
Display: 7,0 Zoll IPS, 323 ppi, 1.200 x 1.980 (FullHD)
Bedienung: Multitouch
Betriebssystem: Android 4.2.2
Prozessor: Hisilicon Kirin 910 Quadcore 1,6 GHz
Grafik: ARM Mali-450 MP4
Arbeitsspeicher: 2 GB RAM
Interner Speicher: 16 GB (brutto), etwa 11,6 GB im Auslieferungszustand nutzbar
Kabellose Verbindung: Dualband WLAN 2,4 + 5 GHz, 802.11 a/b/g/n, Bluetooth 4.0,LTE, HSPA+, GPRS, Edge, GSM
Sensoren: Näherung, Lage, Beschleunigung und Helligkeit
Ortung: GPS, A-GPS, Glonass
Kamera: Front 5.0 MP + Heck 13.0 MP
Schnittstellen: MicroUSB 2.0 (OTG-Funktion), Micro-SIM
Speichererweiterung: MicroSD (lt. Huawei bis zu 32 GB)
Akku: Li-Polymer 5000 mAh , vermutl. 21,5 Wh
Abmessungen: 184 x 104 x 7,5 mm
Grundfläche: ca. 191 cm²
Gewicht: 240 g
Herstellergarantie: 1 Jahr

Optik, Gehäuse und Handhabung

Das Huawei MediaPad X1 7.0 ist in Schwarz oder Silber-Weiß erhältlich. Technisch unterscheiden sich die beiden Varianten nicht, sodass hier dem persönlichen Geschmack freien Lauf gelassen werden kann. Für den Test haben wir das hellere Modell zur Verfügung gestellt bekommen. Der erste optische Eindruck des Gehäuses erinnert in erster Linie an zwei Konkurrenten.

Die Vorderseite zeigt aufgrund des silberfarbenen Rahmens Ähnlichkeiten zu Samsungs Galaxy-Reihe und die Rückseite lässt Assoziationen mit Apples iPhone aufkommen. Insgesamt finden wir das Design trotz dieser Anleihen sehr gelungen. Wenn die Produktfotos nicht trügen, dann fällt der bei unserem Testmodell recht aufdringliche silberfarbene Rahmen bei der schwarzen Variante deutlich zurückhaltender aus.

Asus Memo Pad 7 Tablet Rueckansicht
Asus Memo Pad 7 Tablet Bedienelemente
Links: Designanleihen zur Konkurrenz sind nicht zu verkennen. Rechts: Das Gehäuse ist stabil und sehr gut verarbeitet.

Hinsichtlich der Gehäusestabilität braucht man sich bei Huaweis 7-Zoll-Tablet keine Sorgen zu machen. Das Gehäuse ist tadellos verarbeitet und lässt sich mit angemessenem Kraftaufwand nicht verwinden oder eindrücken. Die Spaltmaße zwischen den Bauteilen fallen sehr klein aus und sind zudem exakt und gleichmäßig ausgeführt. Auf Dauer könnten lediglich die weißen Kunststoffelemente am oberen und unteren Ende des Gehäuses etwas anfälliger für Kratzer sein und damit die Optik belasten.

Asus Memo Pad 7 Tablet Kartenslots
Asus Memo Pad 7 Tablet Usb
Links: Für die Speicherkarte sollte man zum. Rechts: Der USB-Port ist für Daten und Strom Wechseln immer eine Büroklammer dabei haben zuständig.

Die Anordnung der Bedienelemente orientiert sich wie zu erwarten am Hochkantformat. Am Kopfende befindet sich der Kopfhöreranschluss und an der Unterseite der USB-Port. Der auf der rechten Seite relativ mittig positionierte Ein-Ausschalter ist gut ertastbar, wurde aufgrund seiner zentralen Lage während des Testzeitraums aber auffällig oft versehentlich betätigt. Das geschieht nicht nur, wenn man eigentlich die darüber liegende Lautstärkewippe nutzen möchte, sondern auch beim normalen Greifen des Tablets.

Umständlich für den täglichen Einsatz ist das Schubladenkonzept für die Speicherkarte. Der Einschub lässt sich nur mit einem dünnen langen Gegenstand (zum Beispiel eine aufgebogene Büroklammer) öffnen. Für den ständigen Kartentausch ist dieses System daher eher nicht gedacht.

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