Videowall-Feeling: NEC Display Solutions verpasst seiner XUN-Serie eine Schlankheitskur

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NEC stellt vier Neuzugänge in seiner MultiSync XUN-Serie vor. Nicht nur die Vielzahl an Funktionen wie Auto Tile Matrix und Frame Comp bringen laut Hersteller Vorteile. Die neuen Modelle sind zudem an unterschiedliche Marktansprüche angepasst. So soll sich das 55-Zoll-Display X554UNS mit seinem 3,5 mm schmalen Rand insbesondere für High-End-Anwendungen eignen. Die Modelle X464UN und X554UN verfügen über eine Bildschirmdiagonale von 46 beziehungsweise 55 Zoll. Sie lassen sich 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche und auch bei starker Helligkeit verwenden. Der 46-Zoll-Monitor X464UNV schont das Budget und eignet sich für Anwendungen, die weniger Bildschirmhelligkeit erfordern und nicht länger als 16 Stunden am Stück laufen.

NEC Video-Wall (Bild: NEC)

Die Auto-TileMatrix-Funktion nimmt alle relevanten TileMatrix-Einstellungen automatisch vor, sobald mehrere Displays per DisplayPort und LAN in Reihe geschalten werden. Der integrierte LAN-Hub mit zwei Ports vereinfacht die Installation. LAN, RS232, IR und Umgebungslichtsensor sind in einem einzigen Netzwerkkabel kombiniert. So reduziert sich die Verkabelung innerhalb der Videowand-Installationen. Darüber hinaus laufen alle digitalen Videoeingänge über den DisplayPort-out-Anschluss, der 4K-UHD-Auflösungen an 2×2 Videowalls unterstützt.

Neben dem Full-HD-Panel und der LED-Hintergrundbeleuchtung bringen die Displays auch eine bessere Performance mit. Als integrierte Hardwareschaltung vermeidet der Frame Comp-Chip Verzögerungen bei Inhalten, die über eine hohe Geschwindigkeit verfügen. Diese Funktion verhindert Abweichungen unter den einzelnen Elementen der Videowand.

Die neuen Modelle enthalten zusätzlich einen NFC-Sensor mit der dazugehörigen Anwendung für Endgeräte mit Android-Betriebssystem. So lassen sich die Displays problemlos schon im Vorfeld konfigurieren. Installateure können die Einstellungen in der App speichern und sie im Anschluss auf die anderen Displays der Installation übertragen, auch ohne Stromanschluss. Das reduziert die Installationskosten und vereinfacht die Wartung erheblich. Die für den Service relevanten Informationen lassen sich bequem auf das mobile Endgerät spielen, indem es an das Display gehalten wird. Dadurch werden Fehlerberichte einfacher und genauer.

Drei integrierte Speicherbänke für programmierbare Lookup-Tabellen (LUT) machen das Gesamtpaket komplett. Hier lassen sich verschiedene Farbkalibrierungseinstellungen speichern. Das erspart Zeit und Aufwand bei der Installation mobiler Anlagen oder fester Installationen mit wechselnden Anforderungen an Helligkeit und Farbtemperatur.

Der NEC MultiSync X554UN ist als erstes neues Modell der XUN-Serie ab März 2014 verfügbar. Darüber hinaus wird der X554UNS vom 4. bis 6. Februar auch am Messestand von NEC auf der ISE in Amsterdam zu sehen sein (Stand 4-R24).

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