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TESTBERICHT: Dell 4320

Einleitung

Als ultrahellen Projektor für besonders helle, kontrastreiche Grafiken und Multimedia-Inhalte stellt Dell den 4320 vor. Mit 4300 ANSI-Lumen liefert das kompakte und handliche Gerät extrem viel Licht für große Leinwände und helle Umgebungen. Aus 10 Meter Abstand kann er bei Bedarf eine Bilddiagonale von 9,2 Meter erzeugen.

Hervorzuheben ist auch die hohe Auflösung von 1.280 x 800 Bildpunkten sowie die große Vielfalt von Anschlüssen. Ein digitaler HDMI-Eingang und zahlreiche analoge Buchsen sorgen für den Zugang zu einer großen Zahl von Bildquellen. Darüber hinaus verbindet sich der 4320 per Kabel ins LAN und drahtlos ins WLAN, selbst die direkte Projektion vom Flashstick und der Anschluss als USB-Bildschirm sind möglich.

Auch die Multimedia-Leistungen können überzeugen. Die HD-ready Auflösung wird nativ unterstützt, zwei eingebaute 5 Watt Lautsprecher sorgen für den Ton. 3D-Projektion mit der DLP Link Technik ist ebenfalls möglich.

In unserem Test nehmen wir den Dell 4320 unter die Lupe, um herauszufinden, mit welchen Leistungen der Projektor aufwarten kann.

Lieferumfang

Der recht große und knapp 6 Kilogramm schwere Karton des Dell 4320 ist ohne Tragegriff ein wenig unhandlich. Im Inneren halten zwei Luftpolstereinsätze das Gerät, das zudem noch in seiner leicht gepolsterten Tragetasche steckt. Das übrige Zubehör ist in einem eigenen Innenkarton verstaut.

Im Zubehörkarton finden wir je ein Kabel für Stromversorgung, VGA und USB, die Fernbedienung und zwei Batterien, eine mehrsprachige Kurzanleitung und eine CD. Der Schutzdeckel für das Objektiv war sinnvollerweise schon aufgesteckt. Wie immer fehlt das HDMI-Kabel, auch ein D-Sub-Komponenten-Adapter ist nicht dabei.

Das ausführliche Benutzerhandbuch ist in zahlreichen Sprachen als PDF-Datei auf der CD zu finden. Bildschirmtreiber, Farbprofile oder Verwaltungsprogramme werden nicht mitgeliefert.

Gestaltung

Der 4320 ist deutlich kleiner als es der voluminöse Karton befürchten lässt, mit 286 x 110 x 248 Millimetern und 2,9 Kilogramm Gewicht ist er handlich und bequem zu transportieren. Die schwarze Nylon-Tragetasche bietet genügend Platz für den Projektor und das Zubehör, wegen ihrer Polsterung fällt sie aber schon etwas größer aus.

Schwarz im nordischen Stil: der 4320 von vorn.

Am weitestgehend schwarzen Gehäuse mit dezenten grauen Applikationen fallen die großzügigen Belüftungsgitter an den Seitenflächen und der graue Objektivring an der Front auf. Ohne den großen Schutzdeckel entpuppt sich die Frontlinse als unerwartet klein. Oben links neben dem Objektiv sehen wir noch das dunkle Fensterchen für den vorderen Infrarotsensor.

Hinter den beiden Seitengrills sind auch die Einbaulautsprecher versteckt. Die Oberseite beherbergt das Tastenfeld und den Zoom-Einsteller. Das Anschlussfeld befindet sich auf der Rückseite des Geräts.

Als Schutz für das Objektiv wird ein sehr stabiler Deckel mitgeliefert, der mit einem kurzen Band am Projektorboden fixiert ist. Wie unser Test zeigt, ist leider die Klemmung des Schutzdeckels auf dem Objektivring nicht sehr zuverlässig, beim Transport fällt er gern mal herunter.

Tastenfeld und Zoomeinsteller auf der Oberseite.

Das sehr geradlinige und konsequente Design im skandinavisch anmutenden Stil gibt dem Dell 4320 im Businessbereich eine interessante Eleganz. Der erste Qualitätseindruck ist sehr gut.

Aufstellung

Die Raststütze vorne bietet 25 Millimeter Verstellbereich, bei den beiden Gewindefüßen hinten müssen winzige 3 Millimeter reichen. Alle drei Versteller wirken stabil. Leider hinterließen die gummierten Auflageflächen trotz umsichtiger Handhabung hässliche schwarze Streifen auf dem Fototisch.

Drei Aufstellpunkte für die Ausrichtung.

Das optische Zoom des Dell 4320 bietet mit seinem Verstellbereich von 1,2:1 nur Standardkost, der Komfort bei der Ausrichtung ist dementsprechend mittelmäßig. Justiert wird das Zoom mit einem Einsteller an der Oberseite, der ziemlich viel Spiel hat und geradezu labberig wirkt. Für den Fokus ist der große Frontring des Objektivs zuständig, der im Gegensatz dazu spielfrei und gut gebremst arbeitet.

Einsteller für Zoom und Fokus.

Die elektronische Keystone-Korrektur (Trapez) des Dell 4320 lässt einen recht großen Verstellbereich von + 40 bzw. - 35 Grad in der Vertikalen zu. Die Korrektur kann manuell oder automatisch erfolgen. Auch ein Testmuster zur Kontrolle der korrekten Ausrichtung ist im OSD vorhanden.

Das Bild kann von Tisch- auf Deckenprojektion umgestellt werden, Rückprojektion ist in beiden Positionen ebenfalls möglich. Die Unterseite des Projektors enthält drei nicht näher bezeichnete kleine Gewindebohrungen und ein Stativgewinde 1/4 UNC. Hinweise oder eine Maßskizze für die Deckenmontage liefert das Handbuch leider nicht, als Montagesatz wird das Zubehör Dell C3505 empfohlen.

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