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REPORTAGE

DVI-Grundlagen: Informationen zu Steckertypen, TDMS, KVM-Switches und Dual-DVI

Von Christoph Stangl
29.01.2005, 22:05 Uhr

Der anachronistische VGA-Anschluss kommt immer mehr aus der Mode. An seiner statt hat der digitale DVI-Steckverbinder mittlerweile fast überall Einzug in aktuelle Grafikkarten, TFT-Monitore und Heimkinogeräte gehalten und wird den alten Analogstandard über kurz oder lang vollends ablösen. Neben einer theoretischen Abhandlung über VGA und DVI steht in diesem Artikel vor allem die Praxis mit DVI im Mittelpunkt.

Sub-D

Die Bezeichnung Sub-D (auch D-Sub) kennzeichnet einen D-förmigen Steckverbindertyp. Normiert sind diverse Arten dieses Steckverbinders: Sowohl 50-polige SCSI-Stecker (HP50), der 25-polige Parallelport für Drucker und auch die serielle Schnittstelle (RS232) eines Legacy-PCs fallen unter die Bezeichnung Sub-D.

Wer den Begriff heutigentags gebraucht, meint allerdings zumeist den VGA-Steckverbinder (Video Graphics Adapter/Array) für analoge Monitore. Es handelt sich hierbei um einen 15-poligen Anschluss, dessen Kontakte in jeweils drei Reihen angeordnet sind. Aufgrund der zum Zeitpunkt der Normierung verhältnismäßig dichten Anordnung der Kontakte wird der Stecker auch HD15-Stecker (für high density und 15 Kontakte) genannt.

Bild eines VGA-Steckers

Praxis

Der klassische Röhrenmonitor (CRT) ist auf analoge Eingangssignale angewiesen, die das Sub-D-Kabel vom Grafikkartenausgang eingespeist bekommt. Allerdings muss die Grafikkarte jedes von ihr berechnete Bild erst in analoge Datenströme umwandeln – diese Tätigkeit übernimmt der RAMDAC. Einher damit geht prinzipbedingt ein gewisser Verlust an Bildqualität. Hat der Grafikkartenhersteller hier bei den verbauten Komponenten gespart, geht dies mehr oder minder zu Lasten des Bildes. Durch Leitungsverluste im Kabel wird es noch verschlechtert. Für den Anwender ist es daher essentiell, in ein qualitativ hochwertiges Kabel zu investieren.

Es sollte darauf geachtet werden, ein abgeschirmtes Kabel zu kaufen. Ferritringe umgürten das Kabel an einem oder besser an beiden Enden. Wichtig ist auch die Abschirmung der einzelnen Adern. Problematisch können daher selbstgelötete Kabel werden. Die Länge eines VGA-Kabels beträgt in der Regel 2,5 Meter; 3 Meter sind bei einem guten Kabel noch im grünen Bereich. Bei allem, was darüber ist, wird das Bild messbar schlechter und ab 5 Meter sind Qualitätsverluste auf dem Monitorbild deutlich sichtbar. BNC-Kabel bieten eine etwas höhere Signalqualität durch separate Kabelführung der einzelnen Signalkomponenten. Auf einer Seite befindet sich wie gehabt der VGA-Ausgang, während auf der Monitorseite das Signal in 3, 4 oder meistens 5 BNC-Stecker mündet.

BNC-Verbinder

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